Schulausschuss soll am Mittwoch die Weichen stellen

Zukunft der Johannesschule

Wie geht es weiter mit dem Gebäude der Johannesschule? Diese Frage steht am Mittwoch im Mittelpunkt des Schulausschusses. Bereits am Dienstag tagt der Generations-, Integrations- und Sozialausschuss. Dort geht es dieses Mal vor allem um Flüchtlinge und um die Arbeit der Beauftragten für Behinderte und Senioren.

STADTLOHN

, 12.06.2016, 19:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Johannesschule schließt zum 31. Juli. Hintergrund ist der Umbau der Förderschullandschaft im Kreis Borken aufgrund der vom Land NRW verordneten Mindestgrößen.

Das Schulgebäude am Losberg wird aber wohl nicht lange verwaist bleiben. Die benachbarte Losbergschule klagt über akute Raumnot. Einige Räume im Neubau der Johannesschule werden bereits von der Hauptschule genutzt. Und wegen der Schließung der Roncalli-Hauptschule in Südlohn rechnet die Losberschule im nächsten Jahr mit vier zusätzlichen Klassen. Daher hofft die Stadtlohner Hauptschule, weitere Räume in der Johannesschule nutzen zu können. Der Schulausschuss berät am Mittwoch über diese Frage und die notwendigen Investitionen in Umbauten.

Neuer Stundentakt

Günter Wehning vom Fachbereich Schule der Stadt Stadtlohn informiert den Ausschuss auch darüber, was aus den zurzeit noch 49 Schülern der Johannesschule wird. Weiteres Thema im Schulausschuss: Die Losbergschule beabsichtigt, die Schulstunden im Vormittagsbereich im 60-Minuten-Takt abzuhalten. Daraus ergibt sich auch ein neuer Bedarf für Turnhallen- und Schwimmbadstunden.

Im Gisa-Ausschuss (Generations-, Integrations- und Sozialausschuss) stellt Johann Meiners, der Leiter der Arbeitsagentur in Coesfeld, den Kommunalpolitikern die Umsetzung des „Integration Points“ für Asylbewerber in Stadtlohn vor.

Blick auf Flüchtlingsarbeit

Ludger Wilmer von der Stadt Stadtlohn informiert über die aktuelle Entwicklung der Flüchtlingszahlen und die Sozialarbeiterin Gabriele Schneider über ihre Arbeit in der Flüchtlingsbetreuung. Auch die neue Beauftragte für Behinderte und Senioren der Stadt Stadtlohn, Marianne Stübbe, wird ihre Aufgaben und die ersten Aktivitäten vorstellen.

Weitere Tagesordungspunkte im Gisa-Ausschuss sind Berichte aus dem Fachbereich Arbeit und Soziales sowie Tätigkeitsberichte der Vereine, denen städtische Beihilfen über 1500 Euro gewährt wurden.

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