Solarleuchten an Bushaltestellen im Außenbereich sollen den den Schulweg für Fahrschüler sicherer machen. © picture alliance/dpa
Pilotprojekt

Schulbus: Laterne soll mit Solarstrom dunkle Bushaltestelle ausleuchten

Mehr Licht für Fahrschüler an den Bushaltestellen in den Stadtlohner Außenbereichen sollen Solarleuchten bringen. Mit einem Pilotprojekt an der Russenstraße will die Stadt Erfahrungen sammeln.

Die Schulbushaltestelle Mensing-Effsing an der Russenstraße soll an dunklen Herbst- und Wintermorgen mit Solarstrom beleuchtet werden. Das hat der Umwelt- und Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Die Solarleuchte könnte ein Pilotprojekt für weitere Schulbushaltestellen im Außenbereich werden.

„Hohe Geschwindigkeiten an der Russenstraße“

Erwin Plate (UWG) hatte den Antrag gestellt, nachdem die UWG von „besorgten Bürgern“ auf die mögliche Gefährdung der Kinder an Bushaltestellen angesprochen worden war. Erwin Plate: „Beispielsweise ist die Bushaltestelle Mensing-Effsing sehr schlecht beleuchtet, was besonders durch die hohen Geschwindigkeiten des vorbeifahrenden Verkehrs sehr gefährlich für fünf, ab kommendem Schuljahr sogar acht, wartende Grundschüler werden kann.“

Da die Anbindung einer Beleuchtung an das normale Stromnetz zu sehr hohen Kosten führe, so Plate weiter, beantrage die UWG, die Bushaltestelle als Pilotprojekt mit einer solarbetriebenen Laterne auszustatten. Die Kosten für eine solche Solarlampe mit Mast und Solarpanel bezifferte Plate auf rund 1500 Euro.

Einige Anwohner haben sich nach Erwin Plates Angaben bereiterklärt, das Fundament für die Laterne in Eigenleistung zu erstellen. Falls die Ladeleistung durch Photovoltaik nicht ausreicht, könnte sich die UWG auch eine zusätzliche Energiegewinnung durch eine Mini-Windkraftanlage vorstellen. Im Ausschuss stieß der Antrag der UWG auf große Zustimmung. Die FDP enthielt sich der Stimme.

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Stefan Grothues