Stadt fördert Integration

Ausschuss

Die Stadt will mehr für die Integration jener Menschen tun, die aus anderen Ländern nach Stadtlohn gekommen sind. Dafür hat sich jetzt der Generations-, Integrations- und Sozialausschuss ausgesprochen.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 02.02.2011, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadtlohner Gleichstellungsbeauftragte Mechthild Roters.

Die Stadtlohner Gleichstellungsbeauftragte Mechthild Roters.

Die Gleichstellungsbeauftragte schlug Runde Tische in den Familienzentren und den Schulen vor. Auch skizzierte sie die Idee zu einer „Stadtlohner Weltreise“: Familien aus anderen Ländern könnten Kindergartenkinder einladen. Diese würden dadurch Einblick in andere Kulturen gewinnen. An die Erwachsenen richtet sich eine Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Schafft Deutschland sich ab? Wieviel Integration leisten wir uns?“ Für ein Pilotprojekt warben anschließend Adelheid Boer von der Volkshochschule, Maria Revers vom Caritasverband und Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst der evangelischen Kirche: Gemeinsam stellten sie vor, wie Integrationslotsen in Stadtlohn helfen könnten. Das Ziel: eine Gruppe Ehrenamtlicher aufzubauen, die den Familien, die aus anderen Ländern stammen, Hilfe gibt. Das könne ebenso der gemeinsame Besuch auf dem Amt sein wie beim Arzt. Voraussetzung sei eine Schulung der Ehrenamtlichen. Nun soll nicht zuletzt geprüft werden, ob es für einen solchen Ansatz Fördermittel gibt.

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