Stadt fördert Sportvereine

Stadtlohn Gleich vier Anträge aus Sportvereinen standen jetzt im Stadtlohner Sportausschuss auf der Tagesordnung - und alle Antragsteller können sich freuen: Das Gremium hat die Zuschüsse bewilligt.

06.05.2008, 18:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Ebenfalls auf der Tagesordnung: ein neuer Schwingboden. Der SuS Stadtlohn hatte den Antrag gestellt, um die Verletzungsgefahr für die Turner zu verringern und bessere Wettkampfbedingungen zu erreichen. Mathmann</p>

<p>Ebenfalls auf der Tagesordnung: ein neuer Schwingboden. Der SuS Stadtlohn hatte den Antrag gestellt, um die Verletzungsgefahr für die Turner zu verringern und bessere Wettkampfbedingungen zu erreichen. Mathmann</p>

So hatte die Trimmgemeinschaft Almsick sich mit der Bitte an die Stadt gewandt, die Sportler bei den Kosten für die Mahd zu unterstützen. Dabei geht es um eine Fläche von rund 7400 Quadratmetern. Der Verein beziffert die dafür jährlich anfallenden Kosten auf 650 Euro. Wie bei anderen Vereinen auch, will die Stadt auch für die Almsicker zwei Drittel der Kosten übernehmen. Somit beläuft sich der Zuschuss auf 433,33 Euro.

Der Tennisverein Blau-Weiß Stadtlohn hat für das Wintertraining einen Zuschuss beantragt. Dabei weist der Verein darauf hin, dass die Kinder und Jugendlichen seit dem Jahr 2006 in Hallen der Nachbarorte wie Gescher, Vreden und Ahaus trainieren, was zu Mehrkosten führe. Einstimmig beschloss der Ausschuss, für diesen Zweck einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro bereit zu stellen.

Ein weiterer Antrag zielte auf eine Stärkung des Leichtathletikangebots in Stadtlohn: Der SuS plant die Errichtung einer Hochsprunganlage und eine Erweiterung der Laufbahn. Die vorhandenen Möglichkeiten ließen beim Hochsprung weder vernünftige Trainingseinheiten, noch reguläre Wettkämpfe zu. Künftig könnten offizielle Meisterschaften stattfinden. Dieser Argumentation verschlossen sich weder die Stadtverwaltung, noch die Politiker: Die Stadt übernimmt 15 Prozent der Anschaffungskosten für die Hochsprunganlage und die Gesamtkosten für die Erweiterung der Laufbahn. Dadurch ergibt sich ein Gesamtzuschuss von rund 12500 Euro.

Zudem fließen rund 2700 Euro für die Anschaffung eines Schwingbodens für Bodenturnübungen. Damit soll nicht zuletzt die Verletzungsgefahr verringert werden. Der SuS hatte in seinem Antrag beschrieben, dass das vorhandene Mattenmaterial für diesen Zweck nicht mehr ausreiche. Der Schwingboden erleichtere gleichzeitig die Durchführung regionaler und überregionaler Meisterschaften sowie mögliche Oberligawettkämpfe in der kommenden Saison. to

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