Stadt leistet Hilfen für viele

Jahresbericht liegt vor

STADTLOHN Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise finden auch vor Ort ihren deutlichen Niederschlag: Das verdeutlichen die Zahlen aus dem Jahresbericht 2008 des Service-Punktes Arbeit, der jetzt im Sozialausschuss vorgestellt worden ist.

29.07.2009, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

So stieg, verglichen jeweils am Jahresende, die Zahl der Bedarfsgemeinschaften von 297 auf 325, parallel dazu die der Leistungsempfänger von 654 auf 671. Sie erhalten Mittel nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch. Von den 671 Leistungsbeziehern wurden 490 als erwerbsfähige Hilfeempfänger eingestuft - 115 im Alter unter 25 Jahren, 274 im Alter von 25 bis 50 Jahren, 43 von 50 bis unter 55 Jahren und 58 über 55-Jährige. 181 Personen erhielten Sozialgeld. Positiv: In der Rubrik "Integration in Arbeit" konnte der Fachbereich 206 Personen vermelden.

Grundsicherung

Einen Anstieg verzeichnet der Bericht bei der Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter in Stadtlohn: Diese erhalten berechtigte Personen, die älter als 65 Jahre sind, oder voll erwerbsgeminderte ab 18 Jahren. Zu dieser Gruppe zählten im vergangenen Jahr in Stadtlohn 134 Menschen - im Jahr 2007 waren es 107.

Asylbewerber

Aufschluss gibt der Jahresbericht auch über die Entwicklung bei der Zahl der Asylbewerber und Flüchtlinge. Danach lebten im vergangenen Jahr sieben Asylbewerber in Stadtlohn, noch ein Flüchtling aus Bosnien und 54 abgelehnte Asylbewerber. Damit verringerte sich die Größe dieser Gruppe von 104 im Jahr 2007 auf nun noch 64 Menschen - Stand 31. Dezember.

Zur Zeit bestehe noch die Verpflichtung zur Aufnahme von zwei Asylbewerbern. Bei den Spätaussiedlern sei nicht von einer weiteren Zuweisung auszugehen, da bundesweit kaum noch Aussiedler aufgenommen würden.

Deutlich zugenommen hat die Zahl der Wohngeldempfänger - von 388 auf 501. Von diesen erhielten 418 einen allgemeinen Mietzuschuss. 83 weitere Haushalte bekamen einen so genannten Lastenzuschuss. to

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