Stadtlohn beginnt bald mit den Arbeiten am neuen Radweg

Weg zwischen Barle und Wendfeld

Es ist so etwas wie ein „grenzüberschreitendes“ Projekt. Zwischen Barle und Wendfeld, zwischen Ahaus und Stadtlohn. Es geht um den neuen Radweg, der die beiden Orte verbinden soll. Einer der meist befahrenen in der Region. Nachdem die Ahauser im August mit den Arbeiten begonnen haben, will auch Stadtlohn jetzt seinen Teil zum Lückenschluss beitragen.

STADTLOHN

, 29.09.2016, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtlohn beginnt bald mit den Arbeiten am neuen Radweg

Stark genutzt ist der Radweg zwischen Barle und Wendfeld seit Jahren. Die Arbeiten am Radweg laufen – auf Ahauser Seite – seit Mitte August. Anfang Oktober soll das Letzte Stück auf Stadtlohner Gebiet gebaut werden.

Auf Ahauser Gebiet sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen. Der Radweg kann befahren werden. Damit wurde auch ein lang gehegter Wunsch der Seniorengemeinschaft St. Georg Ottenstein Realität. Zumindest auf diesem Teilstück. Auf einer Strecke von rund einem Kilometer führt der Radweg – durch Pfähle abgetrennt – entlang des bestehenden Wirtschaftswegs.

Sicheres Fahren durch Radstreifen

Der hat insbesondere durch den Schwerlastverkehr Richtung Barler Sandloch arg gelitten. Auf der Fahrbahn klaffen Schlaglöcher und Risse. Für Radfahrer waren die Straßenschäden, aber auch der LKW-Verkehr stets ein hohes Risiko. Das soll sich durch den neuen Radstreifen jetzt ändern.

Ein Anliegen, das auch in der Stadtlohner Verwaltung auf offene Ohren stieß. „Im Verwaltungsvorstand bestand Einhelligkeit darin, dass man sich beteiligen will“, sagt Stadtlohns Erster Beigeordneter Günter Wewers auf Anfrage. Konkret heißt das: Die 300 Meter der Strecke, die auf Stadtlohner Gebiet liegen, sollen nach dem Ahauser Muster angepasst werden.

Also werde es auch dort einen rund einen Meter breiten separaten Streifen geben, versichert Wewers. Das sei möglich, weil es sich um einen öffentlichen Verkehrsweg handele, man daher auf die benötigten Flächen zugreifen könne. Wewers: „Wenn Ahaus fertig ist, werden wir starten.“

Arbeiten beginnen Anfang Oktober

Zurzeit gehe man von Anfang Oktober aus. Dann werde mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen: „Die Holzpfähle werden gesetzt, es wird ausgekoffert und geschottert.“ Abschließend erhalte der Streifen dann eine wassergebundene Decke.

Rund 10 000 Euro hat die Kommune für die Arbeiten veranschlagt. „Das ist gut angelegtes Geld“, findet der Erste Beigeordnete.  

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