Stadtlohner Bronzepferde sind vorübergehend im Bauhof aufgestallt

Kunst

Sie waren die Publikumslieblinge der „Kunststation 2019“. Und sie haben ihren festen Platz auf dem Markt gefunden. Doch jetzt sind die Bronzepferde verschwunden – aber nur vorübergehend.

Stadtlohn

, 09.06.2021, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bronzepferde des Künstlers Johannes Brus sind wegen Fundamentarbeiten vorübergehend zum Bauhof umgezogen.

Die Bronzepferde des Künstlers Johannes Brus sind wegen Fundamentarbeiten vorübergehend zum Bauhof umgezogen. © Markus Gehring

Die „Kunststation 2019“ hat vor zwei Jahren viele Künstler und Kunstfreunde nach Stadtlohn gelockt. 17 Skulpturen renommierter Künstlerinnen und Künstler haben für einen Sommer lang die Stadtlohner Innenstadt bereichert. Eine Skulptur kam bei den Besuchern und bei den Stadtlohnern besonders gut an: die Bronzepferde des Künstlers Johannes Brus.

Die Bronzepferde stehen seit der "Kunststation 2019" auf dem Stadtlohner Markt.

Die Bronzepferde stehen seit der „Kunststation 2019“ auf dem Stadtlohner Markt.

Darum entschloss sich die Stadt Stadtlohn, das Werk mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen zu erwerben und dauerhaft auf dem Markt zu präsentieren. Kinder und auch Kunstkenner schätzen das Werk des Essener Künstlers, in dem Arbeitspferde ein immer wiederkehrendes Motiv sind. Die beiden bronzenen Pferde in Stadtlohn haben sich zu einem beliebten Fotomotiv entwickelt. Doch jetzt ist der Markt verwaist. Wo sind die Bronzepferde geblieben?

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„Die Pferdeskulptur wurde jetzt temporär zum Bauhof befördert“, erklärt Günter Wewers, der Erste Beigeordnete der Stadt Stadtlohn, auf Anfrage. Der Grund: Die beiden Bodenplatten, auf denen die Pferde stehen, werden zusammengeschweißt.

Auf dem Markplatz wird das Betonfundament vorbereitet, um den Pferden für die nächsten Jahrzehnte einen sicheren Stand zu geben. Schon bald soll die Skulptur wieder an Ort und Stelle wieder aufgestellt werden. Günter Wewers: „Ich denke, innerhalb von zwei bis drei Wochen geht das alles über die Bühne.“

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