Stadtlohner Feuerwehr musste wegen Überflutungen 17 Mal ausrücken

Gewitter

Das heftiger Gewitter von Sonntagabend hat die Stadtlohner Feuerwehr in Atem gehalten. 17 Mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken, weil Keller vollgelaufen und Straßen überflutet worden waren.

Stadtlohn

, 17.08.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem schweren Gewitter von Sonntagabend musste die Feuerwehr zu mehreren Pumpeinsätzen ausrücken.

Nach dem schweren Gewitter von Sonntagabend musste die Feuerwehr zu mehreren Pumpeinsätzen ausrücken. © Freiwillige Feuerwehr Stadtlohn

Gegen 22 Uhr zog am Sonntagabend eine Gewitterfront mit starken Niederschlägen über das Stadtlohner Stadtgebiet. Die Feuerwehr musste zu insgesamt 17 Einsatzstellen ausrücken.

Überflutung an der Mühlenstraße

In zwölf Fällen mussten vollgelaufene Keller ausgepumpt werden, an fünf Stellen kam es zu überfluteten Straßen. Hier waren die Mühlenstraße, Burgstraße, Kalterweg, Vredener Straße und Alter Dyk betroffen. Dort wurden Gullaydeckel geöffnet und Verstopfungen beseitigt, so dass das Wasser wieder ablaufen konnte.

Die Einsatzleitzentrale an der Wache wurde in Betrieb genommen, um die Einsätze von dort zu koordinieren und entsprechend der Prioritäten abzuarbeiten.

Gewitterschäden auch in Ahaus und Vreden

Auch in Vreden und Ahaus war die Feuerwehr im Einsatz. Nachdem der Blitz in ein Wohnhaus an der Ludolfstraße in Ahaus eingeschlagen war, fiel dort gegen 20.45 Uhr der Strom in allen Haushalten aus.

Gegen 20.44 Uhr wurde eine Gruppe des Löschzuges Ammeloe mit dem Stichwort „Hilfe_klein“ Richtung Lünten alarmiert. Vor Ort drohte ein Baum mit einem Durchmesser von etwa 20 Zentimeter auf die K18 zu stürzen, sodass dieser von den Einsatzkräften per Motorsäge zerkleinert und anschließend zur Seite geräumt wurde.

Im Anschluss wurden die Einsatzkräfte erneut zu einem weiteren wetterbedingten Einsatz im Lüntener Außenbereich gerufen, bei dem ein Ast einen Wirtschaftsweg versperrte. Auch dieser wurde mittels Kettensäge klein gesägt und die Straße gereinigt.

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