Stadtplakette für Bernhard und Aloysia Fischer

Ehrung

STADTLOHN Bernhard und Aloysia Fischer haben sich um das Gemeinwohl verdient gemacht. Am Montag wurde das Ehepaar mit der Stadtplakette der Stadt Stadtlohn ausgezeichnet.

von Von Norbert Heming

, 01.03.2010, 16:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das geehrte Ehepaar Fischer mit Bürgermeister Könning, Pfarrer Stefan Jürgens und Heimatvereinsvorsitzendem  Hermann Hintemann (v. l.).

Das geehrte Ehepaar Fischer mit Bürgermeister Könning, Pfarrer Stefan Jürgens und Heimatvereinsvorsitzendem Hermann Hintemann (v. l.).

In den vergangenen Jahrzehnten wurden alle noch vorhandenen Bildstöcke und Denkmäler in Stadtlohn erforscht ebenso wie die Pilgerwege zur Stadtlohner Hilgenbergkapelle. Die Entwicklung der Stadt Stadtlohn wurde in zahlreichen Fotodokumenten festgehalten, die auch immer wieder interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert wurden. Ferner erstellten aloysia und Bernhard Fischer eine mehrere tausend Exemplare umfassende Totenzettelsammlung und übergab sie dem Heimatverein. Für rund 250 Familien wurden Familienchroniken erstellt und dazu viele Kirchenbücher und auswärtige Archive erforscht. Bernhard Fischer, ständig mit der Kamera in seiner Heimatstadt unterwegs, erforschte nicht das Zeitgeschehen der Stadt, sondern sammelte auch Informationen über fast vergessenes Brauchtum und sorgte für die Erhaltung der plattdeutschen Sprache in vielen Beiträgen.

Auch Pfarrer Stefan Jürgens hielt die Verleihung der Stadtplakette für beide angebracht, wie er sagte: „Nicht nur familiär, sondern auch in ihrem Einsatz für die Stadt Stadtlohn und die Kirchengemeinde St. Otger waren und sind die beiden unzertrennlich.“ Bernhard Fischer habe zudem alle Kirchenschätze sowie die Kirche von innen und außen auf Dias festgehalten und sich auch im Kirchenvorstand sowie im Kirchenchor über Jahrzehnte engagiert.

Wertvolle Arbeit im Heimatverein geleistet zu haben, das bescheinigte auch dessen Vorsitzender Hermann Hintemann, schließlich zählte er im Jahre 1975 zu den Mitbegründern des Heimatvereins. Von Anfang an war Bernhard Fischer dort als Archivar tätig bis zum Jahre 2003, wo er alters- und krankheitsbedingt dieses Amt offiziell niederlegte.

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