Steine sollen an sieben Schicksale erinnern

Sieben neue Stolpersteine

Sie sollen ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen sein: Die Stolpersteine. Diese erinnern an die jüdischen Mitbürger, die unter der Nazi-Diktatur verfolgt und ermordet wurden. Am Mittwochmorgen verlegte der Künstler Gunter Demnig sieben dieser Gedenksteine in Stadtlohns Innenstadt.

STADTLOHN

von Von Susanne Dirking

, 21.09.2011, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gunter Demnig verlegte die Stolpersteine, viele Stadtlohner  schauten ihm dabei zu.

Gunter Demnig verlegte die Stolpersteine, viele Stadtlohner schauten ihm dabei zu.

Eine Dokumentation über die Familie Falkenstein ist ab sofort beim Bürgerbüro im Rathaus erhältlich. Auch über die Familien Stein und Lebenstein sind Dokumentationen erhältlich. Kosten: fünf Euro.

Der einzige Überlebende der Familie ist Kurt Falkenstein, der dann das Wort ergriff: „Für mich sind diese Steine Grabsteine“ sagte er und sprach gemeinsam mit seinen Angehörigen ein jüdisches Gebet. Einen würdigen Schluss fand die Gedenkstunde musikalisch durch den Solisten an der Trompete; Winfried James Waschk interpretierte das Thema aus „Schindlers Liste“.

Eine Dokumentation über die Familie Falkenstein ist ab sofort beim Bürgerbüro im Rathaus erhältlich. Auch über die Familien Stein und Lebenstein sind Dokumentationen erhältlich. Kosten: fünf Euro.

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