Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

rnStreetfood-Festival

Das erste „Streetfood, Drinks and Music-Festival“ gab von Freitag bis Sonntag die Gelegenheit, internationale Köstlichkeiten zu genießen. Ob Waffeln, Zaziki oder Burger – es gab Vielfalt.

Stadtlohn

, 06.10.2019, 18:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von Freitag bis Sonntag konnten die Besucher des allerersten „Streetfood, Drinks and Music-Festival“ auf dem Marktplatz in Stadtlohn einen Blick in die Töpfe dieser Welt werfen.

Nach einem verregneten Start am Freitag ließen sich am Samstag und Sonntag immer mehr Besucher von den Düften internationaler Küche in die Innenstadt locken. Besonders am Samstagnachmittag hatten die Foodtruck-Betreiber jede Menge zu tun, denn vor der St.-Otger-Kirche wurde zünftig gefeiert. Am Ende des Festivals zogen Organisatoren und Gäste ein positives Fazit.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Drei Tage hatten die Stadtlohner Zeit, einen Blick in die Töpfe dieser Welt zu werfen. © Anna-Lena Haget

Ein echter Lokalmatador auf dem Festival ist der Familienbetrieb „Rollin‘ Greek“ aus Ottenstein. Andriana Benkhoff und ihre Familie sind erst im vergangenen Juli ins Streetfood-Geschäft eingestiegen. „Bei uns ist alles ganz authentisch. Wir machen zum Beispiel Zaziki, wie man es aus dem Griechenland-Urlaub kennt“, sagte die Ottensteinerin, deren Familie Spezialitäten wie Saganaki und Kotopoulo aus aus ihrer Heimat Griechenland mitgebracht hat.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Ingo und Sandra Lütkenhaus aus Stadtlohn genossen Gyros Pita, während ihre Töchter Mia und Anni sich Bubble-Waffeln ausgesucht hatten. Dass auch Stadtlohn nun ein Foodtruck-Festival hat, freut die Familie. © Anna-Lena Haget

Familienessen auf dem Festival

Ingo und Sandra Lütkenhaus aus Stadtlohn genossen Gyros Pita, während ihre Töchter Mia und Anni sich Bubble-Waffeln ausgesucht hatten. Dass auch Stadtlohn nun ein Foodtruck-Festival hat, freut die Familie. „Uns schmeckt es gut, das Festival müsste bloß in einer anderen Jahreszeit sein. Vielleicht im Sommer mit ein bisschen Musik“, so Sandra Lütkenhaus. Ihr Ehemann könnte sich ein solches Festival auch in der Vorweihnachtszeit mit Lebkuchen und Glühwein vorstellen.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Jacqueline Swoboda war mit ihrem Wrap-Mobil aus Remscheid angereist. Besonders beliebt bei den Stadtlohnern waren die verschieden gefüllten Quesadillas. © Anna-Lena Haget

Wrap-Mobil aus Remscheid

Jacqueline Swoboda war mit ihrem Wrap-Mobil aus Remscheid angereist. Für das dreitägige Festival blieben sie und ihre Mitarbeiter in Stadtlohn und übernachteten auch hier. „Wir haben 2015 angefangen und machen das schon vier Jahre“, so Swoboda. Besonders beliebt bei den Stadtlohnern waren die angebotenen Quesadillas mit verschiedenen Füllungen.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Mit einem scharfen Spachtel kreierte Tarkan kleine Kunstwerke aus Speiseeis. © Anna-Lena Haget

Kleine Kunstwerke aus Speiseeis

Mit einem scharfen Spachtel kreierte Tarkan kleine Kunstwerke aus Speiseeis. „Die Idee stammt eigentlich aus Thailand. Sie hüpfte dann nach Amerika und vor drei bis vier Jahren kam das dann nach Deutschland“, so der Mitarbeiter der Firma Street Food Home aus Oberhausen. Bei den frischen Außentemperaturen kamen die kunstvollen Eisröllchen aber nur bei ganz Hartgesottenen gut an. „Wenn es nicht so kalt wäre, würde ich mir auch sofort ein Eis holen“, seufzte eine Besucherin.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Bubble-Waffeln gab es auf dem Streetfood-Festival zu kosten. © Anna-Lena Haget

Süß, süßer, Bubble-Waffeln

Reichlich mit Süßem gespickte Bubble-Waffeln gab es auf dem Streetfood-Festival zu kosten. „Wenn du eine davon auf hast, brauchst du kein Mittagessen mehr“, pries ein Mitarbeiter der Firma Street Food Home sein optisch ansprechendes, wenn auch hochkalorisches Gebäck an. Eigentlich fast zu schade zum Essen und der Renner vor allem beim jungen Stadtlohner Publikum.

Streetfood-Festival lockte trotz regnerischen Wetters viele auf den Stadtlohner Markt

Mit Spezialitäten aus Kenia punkteten Dirk und Ana Müller. © Anna-Lena Haget

Spezialitäten aus Kenia

Mit Spezialitäten aus Kenia punkteten Dirk und Ana Müller. Die gebürtige Kenianerin und ihr deutscher Ehemann waren aus Geldern nach Stadtlohn gekommen und boten Köstlichkeiten wie Samosas, Kachumbari und Madondo an. „Wir sind jetzt das zweite Jahr auf Festivals unterwegs und fangen gerade an, das Ganze ein bisschen kennenzulernen“, so Dirk Müller.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt