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Unfallfahrer muss 15 Monate in Haft

Berufung abgelehnt

15 Monate Haft ohne Bewährung: Es bleibt bei dem Urteil für einen 48-Jährigen, der am 1. August 2015 auf der L 572 (nahe Spoor) einen Unfall verursachte, bei dem ein 41-jähriger Stadtlohner starb.

STADTLOHN

, 15.11.2016 / Lesedauer: 2 min
Unfallfahrer muss 15 Monate in Haft

Eine Person kam bei dem schweren Unfall an der Kreuzung L 572/L608 (Spoor) im Jahr 2015 ums Leben, vier weitere wurden schwer verletzt.

Das Landgericht Münster hat am Dienstag sowohl die Berufung des Staatsanwalts als auch die des Angeklagten abgelehnt, so Gerichtssprecher Dr. Daniel Stenner. Fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung - der Richter sah diese Anklagepunkte als erwiesen an.

Ereignet hatte sich der Unfall mit insgesamt drei Autos in Höhe der Abzweigung nach Vreden. Der 48-Jährige war damals mit einem Paketdienst-LKW von Ahaus kommend in Richtung Stadtlohn unterwegs und mit einem PKW zusammengestoßen, in dem zwei Personen aus Richtung Stadtlohn unterwegs waren. Durch den Aufprall schleuderte der LKW auf die Fahrbahn in Richtung Ahaus und stieß dort mit einem zweiten Auto zusammen, dessen Fahrer starb. Vier Personen kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auf Sperrfläche gefahren

Der Angeklagte hatte argumentiert, ein Linksabbieger habe ihm die Vorfahrt genommen, sodass er in den Gegenverkehr gezwungen worden sei. Nach Anhörung von Zeugen und eines Gutachters, so berichtet Stenner, konnte das Gericht dieser Argumentation nicht folgen. Der Angeklagte sei über eine Sperrfläche gefahren und so in den Gegenverkehr geraten.

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