Viele pendeln täglich

Neue Daten

Die meisten Auspendler zieht es von Stadtlohn zum Arbeiten in die Nachbarstadt Ahaus. Das und mehr zeigen jetzt aktuelle Daten des Kreises Borken.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 10.03.2011, 18:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Pendeln gehört für viele Menschen zu ihrem Lebensalltag. In Stadtlohn steht sich die Zahl der Ein- und der Auspendler relativ ausgewogen gegenüber.

Das Pendeln gehört für viele Menschen zu ihrem Lebensalltag. In Stadtlohn steht sich die Zahl der Ein- und der Auspendler relativ ausgewogen gegenüber.

Auch die umgekehrte Richtung haben die Statistiker untersucht. 4774 Einpendler gehen ihrer Berufstätigkeit in Stadtlohn nach, die meisten kommen aus Ahaus: 906. Aus Vreden finden 732 Berufstätige den Weg zur Arbeit in Stadtlohn, 505 aus Südlohn und 427 aus Gescher. Bei den Orten außerhalb des Kreises liegt Coesfeld mit 201 Einpendlern nach Stadtlohn vorn. Mit 78 Einpendlern ist auch Rosendahl vertreten, Münster mit 49. Im Vergleich mit anderen Orten des Kreises Borken stellt sich das Pendlersaldo in Stadtlohn verhältnismäßig ausgewogen dar. Die Stadt hat den kleinsten Auspendlerüberschuss aller Orte mit einem solchen Minus in der Bilanz: Dieses lag in Stadtlohn bei 27,4 je 1000 Einwohnern im Erwerbsalter. Diese Kennziffer erlaubt direkte Vergleiche: So liegt der höchste anteilige Auspendlerüberschuss mit minus 335,1 in Velen – Maßstab ist auch dafür das Jahr 2006. Nur vier Orte im Kreis hatten übrigens einen Einpendlerüberschuss: Bocholt, Ahaus, Borken und Gronau.

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