Weitere Hilfen sind geplant

Hilfstransporte organisiert

Täglich berichten die Medien über die Greueltaten des IS in Syrien und im Irak. Im November hatten die Delen-Cousins Felit und Sabri einen Hilfstransport in das Bürgerkriegsgebiet organisiert. Nach mehr als 4000 Fahrkilometern hat der Hilfstransport mittlerweile sein Zielgebiet erreicht (Münsterland Zeitung berichtete).

STADTLOHN

08.02.2015, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weitere Hilfen sind geplant

Die Delen-Cousins (r.) Felit und Sabri sowie Ulla von Raesfeld und Rudolf Kleyboldt (l.) mit Gertrud Brillert von der Kleiderstube

An Bord der beiden LKW waren jede Menge Kleidung wie feste Schuhe, Jacken, Hosen, Pullover, Schals, Handschuhe, Unterwäsche und auch Medikamente, die dort wegen des bevorstehenden Winters dringend benötigt wurden.

"Noch immer", so die Delen-Cousins, "herrschen dort katastrophale Umstände, die den Flüchtlingen kein menschenwürdiges Leben ermöglichen." Viele Familien in den Flüchtlingslagern hatten noch kein Dach über dem Kopf und mussten unter freiem Himmel ausharren. Stark betroffen von der Unterversorgung seien insbesondere Frauen und Kinder, berichten jetzt Felit und Sabri Delen.

Weitere Spendenaktionen

Die überbrachten gespendeten Sachen hätten viel Freude bereitet und trügen jetzt dazu bei, die Not ein wenig zu mildern. Doch dabei wollen es die Beiden noch nicht bewenden lassen: Sie rufen zu einer weiteren Spendenaktion auf.

Allerdings geht es jetzt nicht um Sachspenden, sondern um Geldspenden. Mit dem Geld sollen Lebensmittel gekauft werden, um die Versorgung der Flüchtlinge sicher zu stellen. Die Lebensmittel sollen vor Ort gekauft werden - somit kann sofort darauf reagiert werden, was wirklich benötigt wird. Zudem ist der Ankauf der Lebensmittel dort wesentlich preiswerter, als hierzulande.

Lebensmittel vor Ort

Auch brauchen die hier beschafften Lebensmittel nicht über lange Wege ins Notgebiet befördert werden, weshalb die nicht unwesentlichen Kosten für den Transport entfallen. Dieses hat natürlich zur Folge, dass aus den Geldspenden wesentlich mehr Lebensmittel angeschafft werden können und so zu einer Verbesserung der Situation der notleidenden Bevölkerung beitragen.

Nach dem Erfolg ihres ersten Spendenaufrufs hoffen die Delen-Cousins auch jetzt wieder auf die Unterstützung der hiesigen Bevölkerung. Sie weisen darauf hin, dass jeder gespendete Euro willkommen ist. Barspenden können im Pastorat von St. Otger abgegeben werden. Ansprechpartner ist Pastoralreferent Rudolf Kleyboldt, Tel. (02563) 4484.

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