Weiteres Sportzentrum beantragt

DJK stellt Plan vor

STADTLOHN Umbaupläne für das frühere HoT und eine Satzungsänderungen standen im Mittelpunkt einer außerordentlichen MItgliederversammlung, zu der die DJK Eintracht Stadtlohn am vergangenen Samstag eingeladen hatte.

15.06.2009, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans Pohlmann, Maria Lepping und Maik Dittmar bei der Vorstellung der nun abgelehnten Umbaupläne für das frühere HoT am Mühlenweg in Stadtlohn.

Hans Pohlmann, Maria Lepping und Maik Dittmar bei der Vorstellung der nun abgelehnten Umbaupläne für das frühere HoT am Mühlenweg in Stadtlohn.

Der Vorsitzende Peter Timpe zur Eröffnung: "Wir müssen unsere Satzung ändern, weil nach Weisung des Bundesfinanzministeriums eine Neufassung der Regelungen für die Aufwandspauschalen bei Vorstandsmitgliedern erforderlich ist." Die Abstimmung über die Änderung fiel einstimmig aus.

Breiten Raum nahm die Vorstellung des weiteren Sportzentrums am Mühlenweg (ehemaliges HoT) ein. Maria Lepping und Hans Pohlmann stellten das Projekt vor, in dem sie die Umbaupläne und den Antrag an die Stadt erläuterten. Es geht um eine weitere dezentrale Einrichtung. Die DJK habe bereits seit 2006 mit der Stadt über eine solche Maßnahme gesprochen. Anträge seien bislang zurückgestellt worden, weil unter anderem keine geeigneten Räume von der Stadt angeboten werden konnten, so die DJK.

Pohlmann sagte: "Die Räume am Mühlenweg sind nach dem in Kürze vorgesehenen Umzug des Archivs der Stadt Stadtlohn in die Marienschule ungenutzt. Die Bausubstanz des Gebäudes ist nach Prüfung von Experten gut, so dass sich die Investition in den Umbau durch die DJK mit Unterstützung der Stadt lohnt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und alle für eine Entscheidung relevanten Unterlagen vorgelegt." Geplant sei, dass die Räume im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss zu Übungsräumen und Duschen/WC unter behindertengerechten Gesichtspunkten umgebaut werden.

Maria Lepping erklärte: "Das neue Gesundheits- Zentrum ist längst überfällig. Unsere Philosophie ist es, dass wir jedem Bürger unserer Stadt ein individuell abgestimmtes Angebot machen wollen. Zurzeit trainieren 2300 Stadtlohner in der Breiten-, Gesundheits- und Reha-Abteilung der DJK. Wir haben Wartelisten für unsere Sportangebote und wir wollen weitere bereitstellen." Der Antrag an die Stadt zur Nutzung und finanziellen Förderung iwerde im Jugend-, Familien-, Sport- und Sozialausschuss am 30. Juni beraten.

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