Wir-Elektronik will sich vergrößern

Stadtlohner Unternehmen

Nur sieben Monate hat es gedauert, da hatte das Unternehmen Wir-Elektronik die Garantie, dass es am Standort an der Hölderlinstraße erweitern kann. Die Grundlage dafür gab der Rat, als er im November ein 2631 Quadratmeter großes städtisches Grundstück dafür freigab. Jetzt wartet Geschäftsführer Willi Rademacher darauf, dass er mit dem Bau starten kann.

STADTLOHN

, 05.05.2017, 18:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wir-Elektronik will sich vergrößern

Beim Treffen vor Ort ließen sich Bürgermeister Helmut Könning (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Bernhard Mesken (r.) von Willi Rademacher (2.v.l.) und Kevin Werner (l.) informieren.

Auch der Kaufvertrag ist längst unterschrieben, jetzt steht nur noch die Baugenehmigung durch den Kreis Borken aus. Rademacher: "Damit rechnen wir in zwei bis drei Wochen." Dann könnte, so der Wunsch, der Anbau Ende August bereits fertig sein. Und bis Ende des Jahres soll dann ein weiteres Ziel realisiert werden. "Wir haben vor, dass sich die Belegschaft von jetzt 25 dann verdoppelt hat", sagt der Geschäftsführer. Rund 1,2 Millionen Euro nimmt die Firma für das Gebäude in die Hand, das die Bestandsarchitektur fortsetzt.

Erforderlich geworden war die Vergrößerung durch den großen Erfolg der Firma, die sich - von Rolladenwicklern und -motoren bis hin zu elektronischen Türschlosssystemen - auf intelligente alltagspraktische Lösungen spezialisiert hat.

Erster Vorstoß

Und für Wilhelm Rademacher ist das wohl auch noch nicht das Ende seiner Entwicklungspläne. Beim Besuch von Bürgermeister Helmut Könning und Wirtschaftsförderer Bernhard Mesken wagte er am Freitag jedenfalls schon mal einen ersten Vorstoß in diese Richtung: "Wahrscheinlich werden Sie jetzt lachen, aber an der anderen Seite könnte ich mir noch einen Vierstock vorstellen." Seine Begründung: "Wir wollen weiter wachsen."

Mit neuen Produkten und einer erweiterten Produktpalette, mit weiteren Kooperationen. Mit der Nachbarfirma "Vita door" gibt es bereits eine ganz enge. Wichtige Themen sind künftig Robotertechnik und Software-Entwicklungen. Mit Hülsta und Tobit würden sich da durchaus Schnittmengen ergeben. Bei dem Treffen mit der Verwaltungsspitze stand aber das aktuelle Vorhaben im Vordergrund, das für beide Seiten so positiv realisiert wurde.

Positives Beispiel

Unternehmer Rademacher freute sich, dass "alles völlig unproblematisch gelaufen ist". Und für den Bürgermeister war es "ein positives Beispiel und etwas Besonderes für Stadtlohn" auf dem ansonsten hart umkämpften Gewerbeflächen-Markt.

Bernhard Mesken: "Es ist auf jeden Fall einfacher, ein Wohngrundstück anzubieten als ein Gewerbegrundstück." Und auch in dem konkreten Fall war der Erfolg durch einen besonderen Umstand möglich. Durch den Verzicht der Firma Teupen, der die Fläche bereits zugesagt worden war.

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