Kein zweites Mal geben wird es die Skulptur, mit der Thomas Klegin den Kunstpreis des Vestischen Künstlerbundes in Recklinghausen gewonnen hat. © Ulrich Nickel
Kunst in Schwerte

Ein Preis für ein Kunstwerk, das Thomas Klegin wieder kaputtmacht

Corona! Die Ausstellung war nach einem Tag wieder dicht. Verschlossen ist die Arbeit, die Thomas Klegin den Preis des Vestischen Künstlerbundes eingebracht hat. Er wird sie wieder zerstören.

Sein Bildstock, die Skulptur mit der hochaufragenden Verkehrsspiegel-Parade, prägt schon seit 23 Jahren den Cavaplatz in der Fußgängerzone von Schwerte. Viel, viel vergänglicher ist das Kunstwerk, für das der Schwerter Thomas Klegin mit dem Preis des Vestischen Künstlerbundes 2020 ausgezeichnet worden ist. Die Arbeit, die im wesentlichen in zwei durchgearbeiteten Nächten entstanden ist, wird nach ihrer Ausstellungszeit wieder zerstört und in Säcke gestopft – damit aus dem Material vielleicht irgendwann etwas Neues entstehen kann. So, wie der Professor für Gestaltungslehre und plastisches Gestalten an der Hochschule Niederrhein (Krefeld) es schon so oft damit gemacht hat.

„Feld, Wald und Wiese“ war das Thema des Wettbewerbs


Die preisgekrönte Arbeit war wegen Corona nur einmal zu sehen

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
Zur Autorenseite
Reinhard Schmitz

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.