Im vergangenen Jahr hatte die Östliche Nachbarschaft noch Sup Peiter im Katholischen Gemeindehaus St. Petrus feiern können - Ende Februar, kurz vor dem ersten Corona-Lockdown. © Bernd Paulitschke (A)
Corona in Schwerte

Westhofener Männer brechen Tradition: Nicht einmal „Sup Peiter to go“

Gegen die Rinderwahn-Krise 1990 hatten die Westhofener Nachbarn noch ein Rezept gefunden. Aber vor Corona schützt keine Menge Bier. Nach der Absage von Sup Peiter hat man andere Hoffnungen.

Jahrhunderte alt sind die Ursprünge von Sup Peiter. Sie gehen zurück auf das Jahr 1641, als die Westhofener erstmals einen eigenen Bürgermeister und Stadtrat wählten. Seit 1950 wurde der höchste Feiertag der Westhofener Männerwelt ununterbrochen am Samstag nach dem 22. Februar gefeiert. Nicht einmal von der Rinderwahn-Krise im Jahre 1990 ließen sich die Nachbarschaften den Spaß verderben – und kochten den gewohnten Pfefferpotthast-Schmaus ausnahmsweise mal eben mit Sauenfleisch als „Schweinepfeffer“.

Hygienebestimmungen erlauben keine Sup-Peiter-Feier

Auch ein „Sup Peiter to go“ soll es nicht als Ersatz geben

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Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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