Absaugung verzögert: Schlinge in Oeding mit öliger Substanz verunreinigt

rnUmweltverschmutzung

Die anfangs unbekannte Substanz, die Anfang November auf der Schlinge in Oeding aufgetaucht ist, ist jetzt analysiert worden. Die Absaugbemühungen haben sich nicht einfach gestaltet.

Oeding

, 17.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die zunächst noch unbekannte Substanz, die die Schlinge verunreinigt hat, liegen Analyseergebnisse vor. Das hat die Gemeindeverwaltung jetzt mitgeteilt.

„Bei der letzten Verunreinigung handelt es sich anscheinend um synthetisches Hydraulik-Öl, Schmierfett oder ähnliches“, erklärte Matthias Lüke, der Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales der Gemeinde Südlohn, auf Anfrage.

Weitere Ölsperre gesetzt

„Das Stauwehr wurde zeitweise von Donnerstag bis Samstag für ein bis zwei Stunden abgesenkt, um die auf der Schlinge schwimmende Verunreinigung zur Ölsperre treiben zu lassen und absaugen zu können“, so Matthias Lüke. Der Prozess sei durch die Mitarbeiter des Bauhofes unterstützt worden

„Die Verunreinigung konnte leider bislang noch nicht vollständig abgesaugt werden,“ bedauert Matthias Lüke. Er gehe davon aus, dass dies bis Mittwoch geschehe. An der Brücke über die Winterswyker Straße sei vorsichtshalber eine weitere Ölsperre gesetzt worden.

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„Trotz intensiver Bemühungen konnte der Verursacher bislang noch nicht ermittelt werden“, sagt der Ordnungsamtsleiter. Dass über ein Regenwasserrohr die ölige Substanz in die Schlinge gelangen konnte, könne nur durch eine Fehleinleitung in den Regenwasserkanal über die Gullys in den Straßen erfolgt sein, so Bauamtsleiter Dirk Vahlmann. „Rein theoretisch kann es auch hineingekippt worden sein, aber davon gehe ich nicht aus“, so Vahlmann. Er halte eine versehentliche Einleitung eher für wahrscheinlich.

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