Acht Minuten bis zum Brandherd

23.11.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Schnell am Einsatzort waren die Feuerwehrleute aus Südlohn und Oeding bei der Herbstübung. Angenommen wurde ein Brand in der Tischlerei Thesing.  Albersmann</p>

<p>Schnell am Einsatzort waren die Feuerwehrleute aus Südlohn und Oeding bei der Herbstübung. Angenommen wurde ein Brand in der Tischlerei Thesing. Albersmann</p>

Südlohn Um genau 14.25 erreichte der Notruf die Feuer-Leitzentrale Borken: Brand in der Schreinerei Thesing in Südlohn. Genau acht Minuten später war das erste Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn am Brandherd.

Es handelte sich um die Herbstübung der einheimischen Feuerwehr. Das von Wehrführer Leo Schrote ausgearbeitete Szenario war folgendes: Aus zunächst nicht bekannter Ursache ist in der Schreinerei Tenhumberg, Beckedahl, ein Feuer entstanden. Drei Firmenangehörige, die von einer Baustelle kamen, haben das Feuer entdeckt und sofort versucht es zu löschen. Ein Spaziergänger, der das Ganze beobachtet, meldet den Brand.

Als die Feuerwehr eintrifft, werden die drei Betriebsangehörigen vermisst. Sie befinden sich vermutlich noch in einem der Gebäude, aus dem Rauch aufsteigt. Die mit Atemschutz-Geräten in das Gebäude eindringenden Feuerwehrleute haben nun die Aufgabe, die Vermissten zu finden, gegebenenfalls zu retten und die gefundenen Brandherde zu bekämpfen.

An der Übung nahmen die zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Südlohn und aus Oeding teil, und auch die Werksfeuerwehr der Firma Schulten aus Oeding. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Der Eigentümer der Schreinerei, Ewald Thesing, war von der Schnelligkeit der Rettungskräfte angetan. "Es ist sicherlich gut, so eine Übung hier im Haus zu haben, damit im Ernstfall schnelle Hilfe geleistet werden kann", war er über diese Herbstübung auf seinem Firmengelände erfreut.

Einsatzleiter Udo Bußkamp zeigte mit der Koordination der einzelnen Trupps und Löschzüge zufrieden. Kreisbrandmeister Johannes Thesing fasste seine Eindrücke zusammen: "Der Gesamteindruck dieser Übung ist positiv. Das Eintreffen der ersten Fahrzeuge am Brandherd war zeitnah. Man konnte sehen, dass die angefallenen Aufgaben und Tätigkeiten von den Helfern gut beherrscht wurden, was auf eine gute Schulung hinweist."

Auch die Zusammenarbeit mit der Werksfeuerwehr Schulten sei eine Bereicherung. Vielleicht aber könne an der Kommunikation zwischen den Mannschaftsteilen noch etwas gearbeitet werden, schloss er. alb

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