Baustelle auf der Eichendorffstraße wird sich wohl noch bis Ende Februar hinziehen

rnAusbau im Gasnetz

Seit fast einem Jahr müssen die Anwohner der Eichendorffstraße mit der Baustelle vor ihrer Tür leben. Die Arbeiten sind im Verzug. Bis Ende Februar wird es wohl noch dauern.

Südlohn

, 17.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund acht Wochen im Verzug ist die Großbaustelle auf der Eichendorffstraße in Südlohn. Das Unternehmen Thyssengas lässt dort gerade eine neue Erdgastransportleitung verlegen. „Die Verzögerung ist tatsächlich nicht unerheblich“, erklärt Daniela Weß, Pressesprecherin von Thyssengas, auf Nachfrage unserer Redaktion.

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Technische Umstände hätten die Arbeiten verzögert, erklärt sie. So musste eigens ein neuer Düker verbaut werden. Auch der Boden habe dem Unternehmen größere Schwierigkeiten bereitet, als zunächst erwartet. „Mit dem Wetter hatten wir bisher ja Glück“, sagt sie. Es habe ja nur geregnet, das habe also nur einen minimalen Einfluss auf den Ablauf gehabt.

Arbeiten ziehen sich noch mindestens bis Ende Februar

Sie geht davon aus, dass die Arbeiten nun erst Ende Februar abgeschlossen werden können. „Dafür muss allerdings auch die Witterung mitspielen“, schränkt sie direkt ein.

Baustelle auf der Eichendorffstraße wird sich wohl noch bis Ende Februar hinziehen

Unter Hochdruck wird an der Eichendorffstraße noch gearbeitet. © Markus Gehring

Ein Anwohner hatte sich an unsere Redaktion gewandt. Seinen Namen möchte er nicht öffentlich lesen. „Vor zwei Wochen wollten die fertig sein. Und jetzt sehen Sie sich mal die Straße an“, sagt er.

Anwohner fühlen sich schlecht informiert

Tatsächlich reiht sich auf der Eichendorffstraße da noch eine Baustellenabsperrung an die nächste. Hochbetrieb herrscht dort gerade. Für die Anwohner besonders ärgerlich: „Uns hat niemand Bescheid gesagt, dass es länger dauert“, sagt der Anwohner. Vor Weihnachten habe man ihm lediglich einen Eimer Streusalz vor die Tür gestellt. „Um damit die Stahlplatten auf dem Gehweg streuen zu können, falls es kalt wird“, erklärt der Mann noch.

Umfassende Information war für alle Anwohner geplant

Daniela Weß, bedauert, dass die Informationen offenbar nicht bei den Anwohnern angekommen sind. „Das ist sehr ärgerlich“, sagt sie. Eigentlich sollten alle Anwohner informiert werden. „Da arbeiten wir mit dem ausführenden Unternehmen eng und gut zusammen“, sagt sie.

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Noch im vergangenen Jahr sollten demnach alle Anwohner darüber benachrichtigt werden, dass sich die Baustelle dort noch eine Weile hinzieht.

Baustelle seit vergangenem März

In der Eichendorffstraße wird seit vergangenem März gebaut. Zunächst wurden dort durch die SVS-Versorgungsbetriebe neue Glasfaserleitungen gelegt. Danach übernahm ab Oktober Thyssengas die Baustelle, um eine neue Gastransportleitung zu verlegen. Die Schlinge wurde dabei im sogenannten Spülrohrverfahren unterquert. Die Baustelle ist relativ kompliziert, da unterschiedliche Leitungen gekreuzt werden. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im vergangenen November abgeschlossen sein.

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