Bürgerschützen freuen sich auf ihr Fest

Montag Vogelschießen

Der St.-Vitus-Schützenverein und das amtierende Königspaar Michael Wilmers und Marina Ewerlein mit dem gesamten Throngefolge laden zum Schützenfest vom 26. bis zum 28. August ein. Drei Tage steht Südlohn ganz im Zeichen des Festes der Bürgerschützen.

SÜDLOHN

von Von Madlen Gericks

, 24.08.2017, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgerschützen freuen sich auf ihr Fest

Immer mit großer Beteiligung: Bei den Umzügen des Schützenvereins sind die Schützenbrüder mit ihren geschmückten Holzgewehren begeistert dabei.

Zentraler Punkt für alle Aktivitäten ist dabei das Festzelt, das auf dem Kirmesplatz am ehemaligen Haus der Vereine, Am Vereinshaus, steht.

Das Festprogramm für drei Tage

Samstag, 26. August: Das Treffen zum Zeltschmücken und zur Ausgabe der Schützenabzeichen an Mitglieder findet ab 10 Uhr statt. Die Fahnen werden ausgeholt und dann wird Präsident Josef Rathmer um 18 Uhr abgeholt. Es folgen Gefallenenehrung und großer Zapfenstreich am Ehrenmal. Anschließend ist Tanz im Festzelt. Tanzkontroller für die Begleitung der Mitglieder gibt es jeweils nur an der Abendkasse.

Sonntag, 27. August: Zum Kirchgang treffen sich alle Schützen um 9.30 Uhr im Festzelt. Das Festhochamt findet in der St. Vitus-Kirche statt. Im Anschluss daran gibt es ein Frühschoppenkonzert. Um Gäste in Empfang zu nehmen und das Königspaar auszuholen, treten die Schützen um 14.30 Uhr am Festzelt an. Danach gibt es einen Festumzug durch den Ort mit Parade auf dem Marktplatz. Zum Festball lädt am Abend das amtierende Königspaar Michael Wilmers und Marina Ewerlein ein ins Festzelt ein. Beginn: 19.30 Uhr.

Montag ist Vogelschießen

Montag, 28. August: An diesem Tag erreicht das Schützenfest mit dem ermitteln des neuen Königs den Höhepunkt. Los geht es ab 7 Uhr mit dem Wecken durch den Spielmannszug. Ein Sternmarsch der drei Kompanien des Bürgerschützenvereins zum Festzelt ist für etwa 9.20 Uhr geplant. Am Zelt werden erneut Gäste empfangen, ehe die Majestäten ausgeholt werden. Danach beginnt das Vogelschießen an der Vogelstange, die wieder am Festzelt aufgebaut wird. Nach dem Königsschuss und der Proklamation des neuen Königspaares geht es um 17 Uhr mit dem Empfang der neuen Majestäten weiter. Direkt danach erfolgt ein Festzug durch den Ort mit Parade auf dem Marktplatz. Am Abend ist dann ab 20 Uhr Krönungsball im Festzelt. Während der gesamten Schützenfesttage wird darum gebeten, dass alle Südlohner ihre Häuser mit grün/weißen Fahnen schmücken.

Es gibt einige Neuerungen

  • Der in diesem Jahr neu gewählte Präsident der Vitus-Schützen, Josef Rathmer wird am Samstagabend erstmals von seinem Wohnhaus an der Rosenstraße im Beckedahl ausgeholt.
  • Aufgrund der Wegstrecke zum Beckedahl wird auch das Ausholen der Fahnen am Samstagabend erstmals aus der Gaststätte Birkenhof in der Eschstraße erfolgen.
  • Damit wechselt das Fahnenausholen in der Nachkriegszeit erst zum zwei-ten Mal.
  • Von 1949 an über fast vier Jahrzehnte wurden die Fahnen aus der damaligen Gaststätte Röttger an der Kirchstraße ausgeholt.
  • Nach Fertigstellung der Begegnungsstätte Haus Wilmers 1988 bot es sich an, auf dem Weg zum Ausholen der damaligen Präsidenten im Mühlenkamp die Fahnen am Haus Wilmers an der Kirche auszuholen.
  • Jubiläumskönigspaar: Vor 25 Jahren berichtete die Münsterland Zeitung von einem spannenden End-kampf um die Königswürde. König wurde Berthold Büsker, Sohn des damaligen Präsidenten Karl Büsker. Die Königswürde teilte er sich mit Christa Bennemann vom Fürstenberg.
  • 1992 war die Vogelstange witterungsbedingt an das Festzelt verlegt worden. L Nachdem sich in den Jahren zuvor die Vogelstange im Cohausz-Wäldchen etabliert hatte, musste wegen dem Neubaus des Henricus-Stiftes ein neuer Platz gesucht werden.
  • So wurde als Standort für das Vogelschießen das Haus Lohn ausgewählt. Über die Gräfte wurde dafür 1992 ein Brückenbau durch das THW Borken gemacht. Das schlechte Wetter machte diese Pläne zunichte.
  • Nach einigen Jahren hatte sich die Verlegung der Vogelstange an das Festzelt auf den Vikar-Meyer-Platz durchgesetzt und ist heute zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
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