Corona im Henricus-Stift: Ein Mitarbeiter wurde auch positiv getestet

Coronavirus in Südlohn

28 Bewohner und Mitarbeiter des Henricus-Stifts sind auf Corona getestet worden, nachdem der Virus bei einer Bewohnerin nachgewiesen wurde. Jetzt steht fest: Ein Mitarbeiter ist auch positiv.

Südlohn

06.11.2020, 15:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei der Reihentestung von 28 Bewohnern und Mitarbeitern des Henricus-Stifts ist ein positiver Befund herausgekommen. Ein Mitarbeiter hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Tests waren nötig geworden, nachdem bei einer 86-jährigen Bewohnerin der Virus festgestellt worden war.

Bei der Reihentestung von 28 Bewohnern und Mitarbeitern des Henricus-Stifts ist ein positiver Befund herausgekommen. Ein Mitarbeiter hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Tests waren nötig geworden, nachdem bei einer 86-jährigen Bewohnerin der Virus festgestellt worden war. © Bernd Schlusemann

Das Ergebnis der Reihentestung von insgesamt 28 Bewohnern und Mitarbeitern des Henricus-Stifts liegt vor. Ein Mitarbeiter der Einrichtung hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Mitarbeiter ist in häuslicher Quarantäne.

Nachdem sich eine 86-jährige Bewohnerin des Henricus-Stifts in Südlohn mit dem Coronavirus infiziert hatte, waren am Mittwoch insgesamt 28 Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung getestet worden. Am Freitag stand das Ergebnis fest: Ein Mitarbeiter der Einrichtung hat sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert.

Mitarbeiter wurde auch positiv getestet und ist in Quarantäne

Der Mitarbeiter – der aktuell keine Symptome zeigt – befindet sich inzwischen zusammen mit seiner Familie in Quarantäne. Bei allen anderen Bewohnern und Mitarbeitern ist das erste Testergebnis negativ. Das teilt der Caritasverband Ahaus-Vreden als Träger der Einrichtung mit.

Zweite und dritte Reihentestung ist vereinbart

Zur Sicherheit wurde mit dem Gesundheitsamt des Kreises Borken noch eine zweite Reihentestung vereinbart. Diese Testung soll am Mittwoch, 11. November, vorgenommen werden. Eine dritte Reihentestung ist eine Woche später, am 18. November, geplant.

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Der Caritasverband will so schnell wie möglich auch die Vorgaben der Nationalen Teststrategie und das damit verbundene Testkonzept umsetzen. „Antigen-Schnelltests sind bestellt. Wir werden sie einsetzen, sobald sie zur Verfügung stehen“, erklärt Matthias Wittland, Vorstand für das Ressort Pflege beim Caritasverband,

Besuche in nicht betroffenen Wohnbereichen möglich

Die Besuchsregelung für die vier nicht betroffenen Wohnbereiche des Henricus-Stifts bleibt unverändert bestehen. Besuche sind von 10 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr möglich. Nach wie vor wird bei den Besuchern anhand eines ausführlichen Fragebogens ein Symptom-Monitoring vorgenommen. Zudem wird die Temperatur gemessen. „Das Henricus-Stift appelliert in dieser besonderen Situation an alle Angehörigen der Bewohner, die Notwendigkeit ihres Besuches zu prüfen“, heißt es aber in der Pressemitteilung.

Die erkrankte 86-jährige Bewohnerin zeigt noch Symptome, ihr Allgemeinzustand ist unverändert, berichtet Einrichtungsleiter Jochen Albers. Die Seniorin ist weiterhin in ihrem Zimmer im Henricus-Stift. Für die negativ getesteten Bewohner und Mitarbeiter hat das Gesundheitsamt des Kreises Borken häusliche Quarantäne angeordnet.

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Für die Bewohner bedeutet dies, dass sie keinen Besuch empfangen dürfen. Ein harter Schlag, auch für die Angehörigen. Caritas-Vorstand Matthias Wittland und Einrichtungsleiter Jochen Albers haben darum sofort entschieden, das Videochat-Angebot, das im März schon einmal zum Zuge gekommen war, wieder aufleben zu lassen. Es kann zwar den direkten Kontakt nicht ersetzen, bietet Bewohnern und Angehörigen aber immerhin Blickkontakt.

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