Dagmar Jeske wechselt nach Heiden

Neue Hauptamtsleiterin

Dagmar Jeske verlässt die Südlohner Gemeindeverwaltung: Die 40-Jährige wird neue Hauptamtsleiterin der Gemeinde Heiden. "Ich gehe mit einem lachenden, aber auch mit einem fast mehr als weinenden Auge", beschrieb die Gleichstellungsbeauftragte ihre momentane Gefühlslage.

OEDING/HEIDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock und Marita Rincke

, 01.04.2015, 17:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dagmar Jeske wechselt nach Heiden

Heidens Bürgermeister Heiner Buß gratulierte Dagmar Jeske zur neuen Aufgabe im Heidener Rathaus.

In der vergangenen Woche hat der Heidener Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung entschieden, dass die Stadtlohnerin das frei gewordene Amt antreten soll. Zwei Bewerberinnen waren in die engere Wahl gekommen. Dagmar Jeske überzeugte nach Worten von Bürgermeister Heiner Buß "mit ihren umfassenden Kenntnissen und ihrer aufgeschlossenen Art".

Wann genau sie ihr Büro im Heidener Rathaus bezieht, steht noch nicht fest. Und wer nimmt ihren Platz im Oedinger Rathaus ein? "Wir gehen davon aus, dass wir das intern besetzen können", sagte Werner Stödtke von der Gemeindeverwaltung gestern auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Dagmar Jeske stammt aus Vreden und hat dort am Gymnasium Georgianum ihr Abitur gemacht.

Ausbildung im gehobenen Dienst

Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung im gehobenen, nicht technischen Dienst bei der Gemeinde Gescher. Da diese sich seinerzeit im Haushaltssicherungskonzept befand, wurde sie nicht übernommen. "Ich war daraufhin zwei Jahre in der öffentlichen Wirtschaft tätig", berichtet die 40-Jährige von ihrer zweijährigen Tätigkeit in der Personalabteilung einer Zeitarbeitsfirma, die sich um schwer vermittelbare Arbeitslose kümmerte.

Seit 1998 arbeitet Dagmar Jeske im Hauptamt Südlohn, in dem sie schwerpunktmäßig fürs Personalbüro zuständig ist. Sie ist stellvertretende Amtsleiterin, seit dem Jahr 2000 außerdem Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde und seit dem Jahr 2008 führt sie auch die Geschäfte des Jugendwerks Südlohn-Oeding. "17 Jahre bin ich schon hier und bin sehr verwurzelt", sagte Dagmar Jeske. Aber sie freue sich nun auch sehr auf eine neue berufliche Herausforderung.

Kontakt mit den Bürgern

"Das Hauptamt macht mir einfach Spaß", sagt sie - und freut sich auf die zum Teil neuen Aufgaben, die sie nun in Heiden erwarten. "Ich werde künftig wesentlich mehr Kontakte mit Bürgern haben als bisher", vermutete Jeske. Der Betrieb der Westmünsterlandhalle und des Frei- und Wellenbades wird in Heiden zu ihren Aufgaben gehören.

Aber auch die Folgenutzung der auslaufenden Hauptschule wird die 40-Jährige künftig beschäftigen. Und außerdem, ergänzt Jeske: "Im Hauptamt weiß man nie, wie die Welt morgen aussieht. Da passiert immer etwas Neues."

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