Das ist ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen

rnKommentar

Zum Hickhack um die Planung des Kulturbürgerhauses lesen Sie hier den Kommentar

Südlohn

, 12.04.2019, 18:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fünf Jahre nachdem

  • die Planungen begonnen haben,
  • zwischendurch die Förderkulisse gewechselt wurde,
  • neu geplant wurde,
  • das Raumkonzept vorgestellt wurde,
  • für das Projekt sogar ein umfassendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept geschaffen wurde,
  • ungezählte Stunden in die Idee geflossen sind,

stellt die Südlohner Politik die entscheidende Frage: Wollen wir das Kulturbürgerhaus überhaupt?

Fünf Jahre lang haben ehren- und hauptamtliche Beteiligte für das Projekt beraten und geplant. Fünf Jahre lang wurde zigfach in Rat und Ausschüssen über das Thema gesprochen. Und erst jetzt kommt eine Frage auf, die das Projekt in seinen Grundfesten erschüttert?

Was ist da passiert? Hinterfragen die CDU-Politiker tatsächlich den Sinn und Zweck des Kulturbürgerhauses? Haben sie die letzten fünf Jahre ruhig abgewartet, weil sie nicht davon ausgegangen sind, dass die Planung tatsächlich einmal zu einem Ziel führt? Oder geht es gerade darum, sich mit Blick auf die heraufziehende Kommunalwahl jetzt schon taktisch günstig gegen die Verwaltungsspitze aufzustellen?

Was auch immer hinter der Frage stecken mag: Fünf Jahre nach Beginn der Planung ist sie ein Schlag ins Gesicht der sonst immer hochgelobten Ehrenamtlichen, die sich seit Jahren für das Kulturbürgerhaus einsetzen und die klar gesagt haben, dass es mit einer umgebauten Turnhalle nicht getan ist.

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