Der „Benjamin“ unter den Heimatvereinen feiert

25-jähriges Bestehen

"Ihr seid mit 25 Jahren der Benjamin unter den Heimatvereinen im Kreis, aber kreggel daobi!" Alois Mensing, stellvertretender Kreisheimatpfleger brachte es in seinem Grußwort anlässlich des 25. Geburtstags des Heimatvereins Oeding am Sonntag so auf den Punkt.

OEDING

, 15.08.2016, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Und der Ramsdorfer setzte noch einen drauf: "Euer Domizil hier ist der Louvre unter den Heimathäusern." Die Rede ist vom Bürgerhaus an der Jakobistraße, dem ehemaligen Pastorat, das seit 2013 dem Heimatverein als Mittelpunkt und Ort der Repräsentation und der Ausstellungen zur Verfügung steht.

Rund 200 Gratulanten waren am Sonntagvormittag in den Garten des Bürgerhauses gekommen, um gemütlich und vergnügt den Geburtstag mit den Mitgliedern des Heimatvereins zu feiern.

Befreundete Vereine

Vorsitzender Manfred Harmeling, zugleich einer der Gründerväter des Vereins, konnte eine ganze Reihe Ehrengäste begrüßen - ganz besonders aber Dr. Heinrich Bäßmann, den Hausherren des Bürgerhauses, der mit seinem sozialen Engagement diese Konstellation überhaupt erst möglich gemacht hatte.

Gekommen waren auch die Heimatfreunde aus der Nachbarschaft: aus Südlohn, Weseke, Burlo und Borkenwirthe - natürlich auch die Freunde vom "Historische Kring Kotten". Sie belegten mit ihrer Anwesenheit, dass Landesgrenzen in dieser Region nur noch theoretischer Natur sind und eher verbindenden Charakter haben.

Große Bedeutung

Viele heimische Vereine und Verbände hatten ihre Vertreter zur Geburtstagsfeier entsandt. Der Vorstand der Bürgerstiftung war gekommen, die Südlohner Musikkapelle hatte es sich nicht nehmen lassen, für den angemessenen musikalischen Rahmen zu sorgen.

Bürgermeister Christian Vedder unterstrich in seinem Grußwort die gesellschaftliche und soziale Bedeutung des Heimatvereins für die Gemeinde: "Heimat ist nicht nur ein Wort. Heimat muss man leben. Ihr zeigt uns immer die Schönheit unseres Dorfes."

Haus für alle

Und Pfarrer Stefan Scho ergänzte mit Blick auf das Bürgerhaus: "Es ist für uns alle ein Gewinn. Dieses Haus ist für uns alle da." Und für die Heimatfreunde aus Südlohn hatte der Geistliche noch einen augenzwinkernden Trost parat: "Ihr bekommt auch was ab. Ihr müsst nur warten." Damit meinte der Geistliche die Räume für den Heimatverein, die gerade im neuen Pfarrheim am Kirchplatz geschaffen werden.

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