Der Grenzlandokal geht nach Südlohn

Oeding auf Platz vier

Der Spielmannszug Südlohn ist Grenzlandpokalsieger 2015. Zweimal Platz eins und einmal Platz zwei bedeuteten den Sieg in der Tagesgesamtwertung - und auch die Südlohner Jugend hat sich erneut den Titel "Grenzlandjugendmeister" erspielt. Grund genug für riesige Freude.

SÜDLOHN/OEDING

30.03.2015, 17:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Hamminkeln richtete der Spielmannszug Dingen-Lankern am Sonntag den Wettstreit aus. Schon um 8.10 Uhr hieß es dann volle Konzentration auf den ersten Auftritt. Mit dem Marsch "Bravissimo" unter der Leitung von Dirigentin Michaela Hayk sicherten sich die Südlohner Spielleute gleich einen guten Platz in der Marschklasse sichern: Im ersten Durchgang qualifizierten sie sich für die A-Klasse und lagen auch direkt ganz vorne.

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Der Grenzlandpokalwettstreit 2015

Beim Grenzlandwettstreit in Hamminkeln traten acht Spielmannszüge an. Der Pokal für die beste Gesamtleistung ging nach Südlohn, die Spielleute aus Oeding belegten Platz vier.
30.03.2015
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Die Freude war riesig: Der Grenzlandpokal geht nach Südlohn.© Foto: Spielmannszug Südlohn
Jubel bei Karina Holtkamp (l.) und Michaela Hayk: Der Pokal gehört den Südlohner Spielleuten.© Foto: Spielmannszug Südlohn
Konzentration bei den Auftritten beim Grenzlandpokal-Wettstreit© Foto: Spielmannszug Südlohn
Konzentration bei den Auftritten beim Grenzlandpokal-Wettstreit© Foto: Spielmannszug Südlohn
Die Freude war riesig: Der Grenzlandpokal geht nach Südlohn.© Foto: Spielmannszug Südlohn
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute werden den nächsten Grenzlandwettstreit ausrichten - den Banner haben sie schon.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Schüler des Spielmannszugs Oeding mit ihrem Pokal.© Foto: Spielmannszug Oeding
Die Oedinger Spielleute beim Grenzlandpokalwettstreit.© Foto: Spielmannszug Oeding
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Um 9.30 Uhr wurde es für die Jugend spannend. Mit den Stücken "The Wild Wild West" und "Starlight Express" boten sie den Zuhören und Wertungsrichtern ein beeindruckendes Wertungsspiel. Unter dem Dirigat von Karina Holtkamp konnten sie sich mit diesem Auftritt erneut den Titel des Grenzlandjugendmeisters sichern.

Jury überzeugt

In der Marschklasse wollten sich die Südlohner den ersten Platz aus dem ersten Durchgang sichern. Der Konzertmarsch "The General Suite" überzeugte die Wertungsrichter und Zuhörer. In der A-Klasse waren die Südlohner nicht zu schlagen und belegten Platz eins vor den Spielleuten aus Heiden und Ramsdorf.

Am Nachmittag wurde es dann in der Konzertklasse spannend. Mit der Originalkomposition "Brooklyn Bridge" wollte man sich auch in dieser Klasse einen guten Platz sichern. Unter dem Dirigat von Michaela Hayk zeigten die Südlohner, was ein modernes Spielleuteorchester heute für eine Bandbreite an Musik darbieten kann. Hinter den Spielleuten aus Heiden setzte es den zweiten Platz.

Spannung vorm Treppchen

Bei der Siegerehrung wurde es spannend: Da die Südlohner Platz eins und die Heidener Platz zwei in der Marschklasse belegten und in der Konzertklasse dies genau andersherum war, war alles offen. Mit 5,5 Punkten Vorsprung hatte es aber dann doch für die Südlohner gereicht. Sie wurden erneut Grenzlandpokalsieger und durften den "Pott" mit nach Hause nehmen.

Mit knapp 100 Spielleuten zogen die Spielleute dann in Südlohns gute Stube ein und der Sieg wurde im Vereinslokal noch lange und gebührend gefeiert.

Spielleute Oeding stolz auf Nachwuchs

Der Spielmannszug Oeding freute sich besonders über das gute Auftreten seines Nachwuchses, wie Werner Tecker im Gespräch mit der Münsterland Zeitung resümierte. Bei den Senioren zog er ein geteiltes Fazit. „In der Marschklasse hätten wir uns aber mehr erhofft“, blickte er auf den Wettbewerb in der B-Klasse der Marschklasse zurück. Das Stück Attila von Julius Fucik war eigens neu einstudiert worden. Aber: Mit dem zweiten Platz hätten sich die Oedinger Spielleute immerhin um einen Platz verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich besser als 2014 haben die Spielleute in der Konzertklasse abgeschnitten, nämlich mit dem dritten Platz.

Fortschritte waren zu hören

Der Vereinsnachwuchs habe hörbare Fortschritte gemacht, und dies habe sich auch in der Platzierung niedergeschlagen: Von sechs Teilnehmern landeten die jugendlichen Spielleute auf dem zweiten Platz und somit einen Platz weiter vorne auf dem Treppchen als im Vorjahr. Und: In dieser Konstellation war es erst der zweite Auftritt für die Jugendlichen. Mit folgenden Stücken tragen die Oedinger Spielleute an: Schülerklasse (Leitung: Steff Lücke): Flipper ist mein bester Freund; Jugendklasse (Dirigat: Silke Hayk): Tunes of Glory (Traditionals) und Esmeralda (Georg ter Voert); Senioren-Marschklasse (Dirigat: Georg ter Voert jun.): White Rose March (J.P. Sousa) und Attila (Julius Fucik); Konzertklasse (Dirigat: Georg ter Voert jun.): Zwischen Traum und Tag (Georg ter Voert jun.) Im nächsten Jahr wird der Oedinger Spielmannszug den Wettstreit ausrichten. Datum oder Veranstaltungsort stünden noch nicht fest, so Werner Tecker.

  • Mehr Infos und Fotos auf den Internetseiten der Spielmannszüge
  • www.spielmannszug-suedlohn.de
  • www.spielmannszug-oeding.de
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