FC Oeding

Ehrenamtler des FC Oeding polieren Tribüne und Co. am Sportgelände auf

Ein großes Gelände „in Schuss halten“ – dafür gibt es beim FC Oeding den Arbeits-Donnerstag. Aber: Wohl wegen Corona gibt es nicht weniger zu tun, aber weniger Leute kommen, um zu helfen.
Franz Jägering, Ludwig Jägering, Thomas Ring, Johannes Ostendorf (v. l.) waren beim jüngsten Arbeits-Donnerstag beim FC Oeding im Einsatz.
Franz Jägering, Ludwig Jägering, Thomas Ring, Johannes Ostendorf (v. l.) waren beim jüngsten Arbeits-Donnerstag beim FC Oeding im Einsatz. © Georg Beining

„Es wird an diesem Corona-Virus liegen“, vermutet Johannes Ostendorf, während er an einer Werbetafel in der Platzumrandung herumschraubt. Es ist Donnerstagvormittag gegen halb elf, der Arbeits-Donnerstag auf dem Gelände des FC Oeding an der Winterswijker Straße. Man trifft sich jeden Donnerstag. „Es ist immer was zu tun“, betont Johannes Ostendorf.

Nur wird es, wie er zugibt, immer schwieriger, die Ehrenamtler im Verein zu motivieren. „Wir sind immer nur vier, fünf Leute. Seit Corona kriegen wir kaum noch Hilfe“, sagt er etwas enttäuscht.

Tribüne ist frisch gestrichen – aber es gibt noch viel zu tun

Gerade haben die vier die Tribüne an der Südseite des Platzes mit neuen Stühlen und Tischen ausgestattet. Die Stühle stammen aus der Jakobus-Kirche – eine Spende. „Wir sind sehr dankbar, aber wir könnten noch mehr davon gebrauchen“, appelliert Johannes Ostendorf. Und frisch gestrichen ist die Tribüne inzwischen auch.

Auch „Spezialaufträge“ werden ausgeführt

An diesem Tag sind Thomas Ring, Franz und Ludwig Jägering sowie Johannes Ostendorf auf dem FC-Gelände. Ludwig Jägering hat einen Spezialauftrag: Er schraubt gerade unten an jeden der beiden Torflügel des Stadioneingangs eine Querstange. „Das musste passieren“, erklärt Johannes Ostendorf, „Es ist vorgekommen, dass sich Leute unter dem Tor durchgeschlängelt haben und dann auf dem Platz standen.“ Und das soll mit diesen Stangen künftig verhindert werden.

Es ist noch allerhand zu tun auf dem FC-Gelände, aber jetzt machen die Vier erstmal eine Pause mit einem Kaltgetränk – Gelegenheit, über das EM-Spiel der Deutschen gegen Ungarn zu diskutieren. Man ist sich einig. Thomas Ring formuliert es so: „Die Deutschen, die sind alle gute Fußballer. Und die würden wahrscheinlich ohne Trainer viel besser spielen.“ Die anderen nicken.

Und dann geht’s weiter. Einer von den Vieren hat entdeckt, dass die Tornetze an einigen Stellen geflickt werden müssen, also nichts wie ran.

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