Ein Jahr "ganztags" aktiv

Freiwilliges Soziales Jahr

SÜDLOHN Die eine geht, die andere bleibt: Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), das sie bei der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Vitus-Grundschule abgeleistet hat, sind nun die Tage für Anika Förster an dieser Einrichtung gezählt- leider, wie die Ramsdorferin zugibt.

24.06.2009, 19:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Anika Förster (rechts) hat ein Jahr in der Offenen Ganztagsschule mitgearbeitet. Christina Olthoff würde das Team im Rahmen ihres Studiums gern weiter unterstützen. Beining</p>

<p>Anika Förster (rechts) hat ein Jahr in der Offenen Ganztagsschule mitgearbeitet. Christina Olthoff würde das Team im Rahmen ihres Studiums gern weiter unterstützen. Beining</p>

Am 30. Juni ist vertragsgemäß Schluss an der OGS. Ihre Kollegin, die Ahauserin Christina Olthoff, Praktikantin und angehende Sozialpädagogin mit Studienplatz in Enschede, bleibt hingegen noch für eine geraume Zeit. Sie leistet parallel zu ihrem Studium praktische Arbeit - vier Jahre lang in entsprechenden Einrichtungen. Nun ist sie während ihres zweiten und dritten Praktikumsjahres an der Südlohner OGS und hat schon signalisiert, gern auch noch ihr viertes dort verbringen zu wollen. Christel Luschnat-Vöcking, die OGS-Leiterin, sieht das absolut nicht ungern, wie sie einräumt. Sie ist optimistisch: "Christina hat gute Chancen. Bis dahin haben wir so viele Kinder in der OGS, da machen wir die zweite Gruppe auf."

"Toll aufgenommen"

Anika Förster hingegen wird nach ihrer FSJ-Erfahrung wohl erst einmal ein Studium der Kunstgeschichte und Germanistik beginnen, blickt aber sehr positiv auf ihr Jahr bei der OGS zurück: "Das Team hat mich hier toll aufgenommen. Es war eine schöne Zeit." Sie hat aber nicht nur OGS-Erfahrungen gesammelt in den vergangenen Monaten: Von ihren insgesamt 38,5 Wochenstunden ist sie achteinhalb Stunden in den beiden Kindergärten St. Vitus und St. Martin unterwegs - jeweils zeitlich zur Hälfte und bezahlt vom Förderverein. Dort ist sie unter anderem bei der Sprachförderung eingesetzt.

Für diese Tätigkeit hat die Bürgerstiftung zu Beginn diesen Jahres einen Zuschuss von 500 Euro zur Verfügung gestellt - wofür Edith Funke, die Fördervereins-Vorsitzende, ausdrücklich "Danke" sagt. Ob nach dem Weggang von Anika Förster eine neue "FSJlerin" kommt? Edith Funke verneint bedauernd: "Das können wir finanziell nicht stemmen."

Alternativ wird eine Praktikanten-Kollegin von Christina Olthoff erwartet - auch von der Enscheder Hochschule. Edith Funke teilt den Optimismus der OGS-Leiterin: "Wir haben mit unserer Studienpraktikantin so gute Erfahrungen gemacht. Sie arbeitet bereits sehr selbstständig." Aber auch für Anika Förster ist sie des Lobes voll: "Was sie speziell auch in den Kindergärten geleistet hat, das bekommen wir nicht wieder." geo

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