Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

rnKolpingsfamilie

Das Cohausz-Wäldchen ist mehr als nur ein Wäldchen. Hier können Spaziergänger zur Ruhe kommen. Damit das optimal funktioniert, hat die Kolpingsfamilie eine Idee umgesetzt.

Südlohn

, 30.10.2019, 18:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit neun Jahren ist das Cohausz-Wäldchen am Henricus-Stift mehr als nur ein kleines Naherholungsgebiet. Cornelia (Conny) Wenning hatte seinerzeit die Idee aus einem Österreich-Urlaub mitgebracht, mit der Südlohner Kolpingsfamilie hat sie diese dann Realität werden lassen. Der Gang durch die Natur motiviert Besucher automatisch dazu, zur Ruhe zu kommen, und die mittlerweile elf Stationen mit ihren Merksprüchen laden dazu ein, sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu begeben.

Die ewige Sinnsuche

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

„Sinnvoll, sinnlos, sinnig...“ Franz-Josef Rickers‘ Sandstein-Block am Eingang spielt mit den Sinn-Worten und ihrer Bedeutung. Er lädt dazu ein, sich auf den Weg zu machen und macht neugierig darauf, was er an neuen Erkenntnissen zu bieten hat.

Der Weg ist das Ziel

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

Auf festen Wegen durch das Wäldchen, vorbei an der Kunst, bietet sich hier auch die Gelegenheit, Abstand vom Alltag zu finden.

Göttlicher Wegweiser

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

„Er leitet mich auf rechten Pfaden...“ Eine Zeile aus Psalm 23 hat Johann Häming mit seiner Stele aus Eisen und Stein zum Thema gemacht. Das Versprechen, dass der Lebensweg von einem göttlichen Hirten begleitet wird.

Lebens-Leitspruch

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

Franz-Josef Rickers hat das Lebensmotto an die Welt gerichtet: „Lasst uns heute so leben, dass wir morgen von einem guten Gestern erzählen können“. Bei seiner Stele mit Weltkugel hat er es in Stein gehauen.

Die Beschützende

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

Für diese Madonna haben die Kolping-Handwerker einen regelrechten „Schutzraum“ aus Klinkern gebaut. Das Motto der von Marianne Rathmer getöpferte Skulptur: „Unter deinem Schutz und Schirm...“

Die Kraft des Lebens

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

Das eiserne Kunstwerk von Norbert Then, das auf einem Sandsteinsockel von Franz-Josef Rickers platziert ist, symbolisiert, welche unglaubliche Wirkung die „Kraft des Lebens“ entwickeln kann. Gleichzeitig geht hier die Kunst eine wunderbare und spannende Verbindung mit der sie umgebenden Natur ein.

Kleine Denkanregung

Ein Pfad für die Sinne und zum Nachdenken

© Markus Gehring

Als Anleitung zum Nachdenken, so könnte man die „Botschaft“ dieser Installation von Georg Fischer verstehen und als Aufforderung, sich durch Steine im Weg, also durch Schwierigkeiten und Probleme nicht vom rechten Weg abbringen zu lassen. Oder anders gesagt: Aus scheinbar Schlechtem kann manchmal auch etwas richtig Gutes werden.

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