Erst Gefrierfach, dann Backofen

Tenks Nussplätzchen

Beim Betreten der Bäckerei Tenk-Bomkamp werden die Sinne angeregt: Es riecht es nach frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen – dabei ist gerade einmal September. Wir haben beim Backen von Nussplätzchen zugeschaut. Das werden die Leser unseres nächsten Zuckerguss-Magazins ausprobieren können.

SÜDLOHN

von von Madlen Gerick

, 18.09.2017, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schnell klopft sich der Bäckermeister und Konditor Michael Tenk das Mehl an den Händen an seiner weißen Schürze ab und gibt den Blick auf seine moderne Bäckerei frei. Der Südlohner ist schon seit einigen Jahren Mitglied in der Jury des Backmagazins „Zuckerguss“ des Medienhauses Lensing. Nun stellt er sein Nussplätzchen-Rezept vor, das ab November auch im Magazin zu finden sein wird.

Rezept ist 40 Jahre alt

„Das Rezept ist schon um die 40 Jahre alt. Mein Vater hatte es damals zum ersten Mal ausprobiert. Aber anders als unser Spekulatius-Rezept, das nur drei Leute kennen, darf dieses hier verraten werden“, erklärt Michael Tenk. Und schon legt der Bäckermeister und Konditor los: Als erstes gibt er alle Zutaten in eine große Schüssel. „Bei diesem Rezept dürfen Mehl, Butter, Zucker, gehackte Nüsse, Eier, Rum und eine halbe Vanilleschote auf einmal verrührt werden“, erläutert er. Dazu wird die Rührmaschine in der Backstube genutzt. „Natürlich kann man den Teig auch mit der Hand kneten oder mit einem Handmixer verrühren“, sagt Michael Tenk. Wichtig sei nur, dass der Teig am Ende klumpenfrei und etwas fester ist.

Goldbraune Köstlichkeiten

Dann schüttet der Bäcker etwas Mehl auf die Arbeitsfläche, bevor er den Teig zu einer runden Stange mit fünf Zentimeter Durchmesser formt. Wer mag, könne den Teig auch in eine eckige Form drücken. Danach sollte der er für mehrere Stunden – oder besser noch über Nacht – in den Gefrierschrank, um fest zu werden. „Dann klebt er nicht mehr so und kann besser geschnitten werden“, meint Michael Tenk. Einen bereits durchgefrorenen Teig schneidet er mit einem scharfen Messer in circa fünf Millimeter dicke Scheiben. Vorsichtig und mit genügend Abstand zueinander werden die rohen Plätzchen auf ein Backblech platziert. Im Ofen müssen sie bei 220 Grad für zehn bis zwölf Minuten backen, „bis sie goldbraun sind.“ Michael Tenk ist zufrieden mit seinen fertig gebackenen Keksen. „Die Nussplätzchen sind nach den Spekulatius und den Vanillekipferln die beliebtesten Plätzchen bei uns in der Bäckerei. Und das Beste ist“, freut sich der Bäckermeister, „es gibt sie nicht nur zur Weihnachtszeit!“

Für die Bäcker und Bäckerinnen zu Hause hat er noch einen ganz besonderen Tipp: „Der Teig lässt sich, in Frischhaltefolie gepackt, gut für längere Zeit einfrieren. Wenn man dann einmal unerwarteten Besuch bekommt, kann man die Nussplätzchen ganz schnell aufbacken und noch leicht warm genießen.“

Zuckerguss sucht Ihre liebsten Backideen zur Weihnachtszeit, liebe Leser. Machen Sie sich und anderen eine Freude: Teilen Sie Ihr weihnachtliches Lieblingsrezept mit unseren Leserinnen und Lesern in der neuen Zuckerguss-Ausgabe, die am 7. November erscheinen wird.  Um der Zuckerguss-Redaktion Ihr Lieblingsrezept samt Fotos vom Backwerk und einem Porträtfoto von sich zukommen zu lassen, haben Sie drei Möglichkeiten:
Über die Internetseite www.zuckerguss-mitmachen.de. Hier können Sie Rezept und Fotos einfach und bequem über ein Formular hochladen.Per E-Mail an rezepte@zuckerguss-mitmachen.de. Oder Sie schicken Ihr Rezept per Briefpost an das Medienhaus Lensing, Stichwort: Zuckerguss Westenhellweg 86–88, 44137 Dortmund
Teilnahmebedingungen sind im Internet nachzulesen.  www.zuckerguss-mitmachen.de

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