FC und Gemeinde schaffen mehr Sicherheit bei Heimspielen

Winterswyker Straße

Wenn der FC Oeding zu Turnieren oder anderen größeren Veranstaltungen einlädt, wird es regelmäßig eng an der Winterswyker Straße. Mittlerweile haben die Gemeinde und der Verein eine Übergangslösung gefunden, um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern an der Stelle gewährleisten zu können.

OEDING

, 22.09.2015, 18:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
FC und Gemeinde schaffen mehr Sicherheit bei Heimspielen

Der Sportplatz des FC Oeding

Immer wieder hatten sich Anwohner beschwert: Unzählige Autos parkten auf den Mehrzweckstreifen neben der Fahrbahn, häufig auch in Grundstückseinfahrten. Und der Sicherheitsabstand zu Kreuzungen oder Fußgängerüberwegen würden nicht eingehalten (Münsterland Zeitung berichtete). Fußgänger, die zwischen den parkenden Autos die Straße überqueren wollten, waren für Autofahrer schlecht zu sehen. Vor etwa 15 Jahren starb ein Mädchen, als es zwischen den parkenden Autos die Straße überqueren wollte.

Um die Verkehrssituation für Fußgänger wieder sicherer zu machen, hat die Gemeinde inzwischen mit dem FC Oeding vereinbart, dass bei größeren Veranstaltungen mit hohem Verkehrsaufkommen das Tempolimit auf 30 Stundenkilometer gesenkt wird. Normalerweise sind dort 50 km/h zulässig. Eine Dauerlösung soll das wohl nicht werden, aber Amtsleiter Werner Stödtke sagt: "Für eine Übergangszeit erscheint diese Maßnahme als adäquates Mittel, um etwaige Verkehrsgefährdungen zu vermeiden." Sie sei mit dem Kreis Borken abgestimmt. Die Politesse der Gemeinde sei in Abstimmung mit dem Verein unterwegs, um die Gefährdung durch Falschparker zu minimieren.

Zufrieden mit Übergangslösung

Seit etwa einem Jahr werden diese Maßnahmen umgesetzt und Joachim Schernus, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, zeigt sich zufrieden mit der Übergangslösung: "Das funktioniert eigentlich problemlos." Mit einer Einschränkung: "Ich würde mir wünschen, dass die Polizei das Tempolimit noch stärker überwacht."

Auf Dauer muss aber eine andere Lösung her. Der Plan, ein Grundstück neben dem Gelände des FC Oeding als Parkfläche zur Verfügung zu stellen, ist gescheitert. Zwar hat der Eigentümer seine Bereitschaft erklärt, die Fläche zur Nutzung bereitzustellen, aber eine Prüfung hat ergeben, dass aufgrund der Nähe zur Schlinge erhebliche Auflagen seitens der zuständigen Behörden zu erwarten gewesen wären. Eine wirtschaftlich vertretbare Nutzung der Fläche sei so nicht möglich, so Stödtke.

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