Gäste des Internationalen Kolpingwerks zeigen Film über ihre Projekte

Weltweit aktiv

SÜDLOHN Rund 40 junge Gäste aus Nigeria, Ghana, Syrien, Finnland und Polen waren kürzlich in Südlohn zu Gast. Sie alle sind eingebunden in ein Projekt des Internationalen Kolpingwerkes.

von Von Susanne Dirking

, 30.06.2009, 15:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die jungen Menschen aus Nigeria, Ghana, Syrien, Finnland und Polen hatten sich beim Erfahrungsaustausch im Haus der Vereine viel zu erzählen.

Die jungen Menschen aus Nigeria, Ghana, Syrien, Finnland und Polen hatten sich beim Erfahrungsaustausch im Haus der Vereine viel zu erzählen.

Wie arbeitet die Kolpingsfamilie in Deutschland und wie in Nigeria? Diese Fragen wurden diskutiert und die Schwerpunkte des Verbandes erörtert, beispielsweise kümmere sich die Kolpingsfamilie Nigeria um Themen, um die sich in Deutschland die Schulen kümmern. „Wir sind eine globalisierte Welt, aber wir haben viele Probleme“, so Musholt. Es sei an der Zeit nonformale Bildungswege zu beschreiten, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gebiete Gesellschaft und Familie. So könnten sich die teilnehmenden Handwerker und Pädagogen aus Europa und Afrika im Bennohaus Münster zusätzlich qualifizieren, um dann das erworbene Wissen in ihrer Heimat weiter zu vermitteln. An der Weiterbildung im Bereich Medien arbeitet Musholt mit, wobei es den Teilnehmern ermöglicht wird, selbst kurze Dokumentarfilme zu drehen. Und so wurde bereits der Auftakt des Projektes in Nigeria im Beisein der deutschen Gäste in einem Film gezeigt. Zu sehen waren unter anderem der Besuch beim Bischof, interessante nigerianische Musikinstrumente und Folkloretänze.

Schon seit neunzehn Jahren gebe es in Nigeria eine Kolpingsfamilie, berichtete Father Emmanuel, deren Hauptanliegen die Bildung und Ausbildung der Jugend sei, denn sie habe viele junge Mitglieder. Er dankte für die bisherige Unterstützung und hofft auf weitere Mithilfe. Projektleiter Ernest, der die Rolle des Dolmetschers übernahm, meinte dazu: „Der Name Adolph Kolping hat für unseren Bischof einen guten Klang und bei diesem Projekt handelt es sich um eine wasserdichte Partnerschaft.“ Father Peter sprach für die Gäste aus Nordghana, die sich freuten, bei diesem Projekt dabei zu sein und er hoffte darauf, dass viele der Teilnehmer die erworbenen Kenntnisse weitergeben werden. Das Bennohaus Münster, das über einen Fernsehsender verfügt, zeigt die Dokumentationen des Internationalen Kolpingwerkes bis Jahresende und ab 2010 im Internet. 

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