Gelbe Tonne in Südlohn: Verwaltung erklärt, was reingehört und was nicht

Müllabfuhr

Die neue Gelbe Tonne wird gerade in Südlohn an die Haushalte verteilt. Das nimmt die Gemeindeverwaltung zum Anlass, zu erklären, was eigentlich in die Tonne gehört – und was nicht.

Südlohn

28.01.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Gelbe Tonne wird gerade verteilt.

Die Gelbe Tonne wird gerade verteilt. © Victoria Garwer

Die zuständige Firma hat in Südlohn damit begonnen, die Gelben Tonnen auszuteilen. Das teilt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Die Tonne wurde kreisweit eingeführt und wird alle vier Wochen abgeholt. Die Erfahrungen zeigen, dass das in der Regel für einen Vier- bis Fünf-Personen-Haushalt ausreicht.

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„Die Tonne mag manchen zu klein erscheinen“, schreibt die Gemeinde Südlohn. Sie darf jedoch ausschließlich für Verkaufsverpackungen, die von dem dualen System lizenziert sind, genutzt werden. Diese Verpackungen sind häufig am Grünen Punkt erkennbar. Da der Verbraucher die Erfassung der lizenzierten Verpackungen bereits beim Einkauf mitbezahlt, entstehen durch die Systemumstellung keine Mehrkosten.

Gelbe Säcke im Übergangszeitraum okay

Die Verteilung der Tonnen in Südlohn und Oeding wird rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Bis dahin soll jeder Haushalt, der eine Restmülltonne hat, auch eine Gelbe Tonne bekommen. Die Tonnen können ab sofort genutzt werden und werden bereits bei der nächsten Abfuhr entleert. Für einen Übergangszeitraum bis Ende März können zusätzlich noch Gelbe Säcke verwendet werden.

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Um Volumen zu sparen, sollten die Verpackungen (vor allem Tetrapacs) Platz sparend zusammen gefaltet werden. Materialgleiche Verpackungen wie zum Beispiel Joghurtbecher können ineinander gestapelt werden. Die Verpackungen sollten lose in die Gelbe Tonne gegeben werden und dürfen leicht verpresst werden.

Kunststoffe gehören nicht in die Gelbe Tonne

In der Vergangenheit konnte jeder eine unbegrenzte Menge an Gelben Säcken zur Abholung bereitstellen. Dabei wurden oft auch Kunststoffe wie zum Beispiel Spielzeuge, Siloplanen oder Kunststoffe aus Gewerbebetrieben an die Straße gestellt, die nicht für die Sammlung von Verkaufsverpackungen zugelassen sind. Künftig ist es nicht mehr möglich, diese Abfälle mit abzufahren.

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„Sicherlich ist diese Umstellung für alle erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die Gelbe Tonne ist jedoch aufgrund der zahlreichen Klagen über das bisherige System die einzige sinnvolle Alternative“, so die Gemeinde. Sollte sich nach der Einführungsphase bis Ende März zeigen, dass die Tonne nicht ausreicht, können Privathaushalte über die Verwaltung eine zusätzliche Tonne bestellen.

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