KFK-Familienzone hat sich bewährt

Positive Bilanz

Die Familienzone, die der Verein Kinder- und Familienkarneval (KFK) Rot-Weiß Südlohn eingerichtet hat, verbuchen die Karnevalisten als Erfolg. "90 Prozent der Wagen haben die Lautstärke heruntergefahren. Und wenn sie es vergessen hatten, stand da ein Posten, der sie daran erinnert hat", blickt Frank Focke, KFK-Präsident, auf den Umzug am Samstag zurück.

SÜDLOHN

, 28.02.2017, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
KFK-Familienzone hat sich bewährt

Der Mühlenkamp West hatte eine Burg mit vielen Vampiren mit nach Südlohn gebracht.

Auch hätten sich alle daran gehalten, dort reichlich Kamelle zu werfen. Er war zudem froh darüber, dass manche Wagen, die mit jungen Leuten besetzt waren, in der Familienzone sogar Kinderlieder gespielt haben - gerade diese Partyquader, die auch in der Berichterstattung dieser Zeitung wegen ihrer hohen Anzahl im Zug eine Rolle gespielt haben.

Dass diese zu viele und zu laut gewesen seien - "das sehen wir komplett anders", sagt Frank Focke.

Viel Mühe gemacht

"Die Wagen waren schön angemalt und dekoriert", blickte der Präsident zurück. Einige seien zwar "eher geschlossen", aber trotzdem hätten sich die jungen Leute Mühe damit gemacht. Und: "Wir gucken uns die Wagen ja auch vorher an", betont Frank Focke. Dass die Wagen ein Thema haben, darauf werde geachtet, schon um Dopplungen zu vermeiden. Von den 54 Nummern waren am Samstag immerhin 30 Wagen.

Und über jeden Südlohner Wagen freue man sich: Der Mühlenkamp West war als Vampire unterwegs, die Nachbarschaft Up de Roddick hatte das Thema Tintenfische umgesetzt und die Nachbarschaft des Prinzenpaars, Beckedahl, hatte sich Pantomime als Thema für ihren Wagen und die Kostüme ausgesucht.

Mehr Nachbarschaften

"Wir als Veranstalter würden uns über mehr Zulauf der Nachbarschaften freuen", sagt der Präsident. Schon im Vorfeld hatte der KFK die Werbetrommel bei den Südlohnern gerührt. Viel Arbeit investierten die KFK-Aktiven in ihren Umzug. Und ärgern sich dann auch über Geschehnisse am Rand des Umzugs: Wie berichtet war ein junger Mann, der einem Hilfebedürftigen helfen wollte, von Unbekannten geschlagen worden.

"Das bringt uns dazu zu überlegen, so einen Umzug erst gar nicht mehr zu organisieren. Denn das hat für uns nun mal auch nichts mit friedlichem Feiern zu tun", sagt Frank Focke. Der Verein verabscheue solche Taten und alle hofften, dass die Täter gefasst würden.

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