Konkurrenz für KAB aus der Gemeinde

Altkleidersammlung

Neben Vereinen und Verbänden wie die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird die Gemeinde Südlohn im nächsten Jahr eigene Sammelcontainer für Alttextilien aufstellen. Die KAB befürchtet, dieser Gemeinderatsbeschluss von Ende Oktober könnte sich negativ auf ihre Sammlung auswirken.

OEDING

, 03.11.2014, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konkurrenz für KAB aus der Gemeinde

Franz-Josef Schulte ist froh, dass die KAB Oeding weiterhin in ihren Container Altkleider sammeln darf.

In dieser Hinsicht muss sich die KAB Oeding aber keine Sorgen machen. „Unsere Container stehen auf privaten Flächen“, so Schulten, der selbst einen auf seinem Grundstück platziert hat. Drei Altkleidercontainer der KAB gibt es in Oeding. In einem Jahr werfen die Bürger dort durchschnittlich neun Tonnen Textilien dort hinein. Der Verein verkauft die Altkleider an Recyclingunternehmen. Die Erlöse des Verkaufs gehen zunächst an den Hauptverein der KAB und dieser unterstützt Hilfsprojekte in der Dritten Welt sowie Bildungsarbeit mit arbeitslosen Menschen und Familien. „Die Kleidung selbst geht längst nicht mehr unsortiert in Drittländer“, so der Vorsitzende der Oedinger Altkleidersammlung. Die Stoffe werden wiederaufbereitet und häufig in der Industrie wiederverwendet.

„In Autoteppichen sind Partikel von Alttextilien enthalten“, nennt Schulten ein Beispiel. Um die Bürger über ihre Arbeit zu informieren und darüber, was mit den gesammelten Textilien passiert, organisiert die KAB Informationsveranstaltungen. Am Donnerstag, 20. November, können Interessierte die Firma Striebel aus Haltern am See kennenlernen, mit der die KAB-Altkleidersammlung eng zusammenarbeitet, wie Schulten ankündigt.

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