Mehr Sicherheit durch mehr Breite in der Oedinger Straße Fresenhorst

rnB70 in Oeding

Von der vielbefahrenen B70 geht es in die Straße Fresenhorst – doch der Einmündungsbereich stellt eine Gefahrenquelle dar, meint die CDU. Die Auffahrt soll für 8000 Euro verbreitert werden.

Südlohn

, 01.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Einmündung von der B70 in die Straße Fresenhorst in Oeding war jüngst Thema bei der Verkehrsschau. Dabei schauen sich Vertreter aller beteiligten Behörden von der Polizei übers Rathaus bis hin zum Landesbetrieb Straßen Orte im Gemeindegebiet an, an denen manche Verbesserungsbedarf sehen.

So wie die CDU-Fraktion in diesem Einmündungsbereich, der nicht breit genug und deswegen eine Gefahrenquelle sei, wie Alois Kahmen in der jüngsten Bauausschusssitzung betonte.

Jetzt lesen

Acht bis zehn Anlieger seien betroffen, berichtete Kahmen. Die Bewohner forderten seit langer Zeit, das Ein- und Abbiegen auf die Straße durch eine Aufweitung der Fahrbahn sicherer zu machen, heißt es in dem Antrag der CDU-Fraktion. Die Zufahrt sei nur etwa 3,30 Meter breit und so sei es schwierig, wenn ein Auto dort zum Einbiegen auf die B70 stehe und gleichzeitig eines von der B70 auf die Straße einbiegen wolle, „vor allem im Winter ist das gefährlich“, wusste Alois Kahmen von den Anwohnern zu berichten.

Mehr Sicherheit durch mehr Breite schaffen

Verschärft habe sich die Situation dadurch, dass nach dem Radwegebau dort die Mehrzweckstreifen entfallen sind. 8000 Euro, so der Vorschlag von Bauamtsleiter Dirk Vahlmann, solle die Gemeinde für die Verbreiterung der Einmündung bereitstellen.

Dieter Valtwies (UWG) warnte davor, einen Präzedenzfall zu schaffen. Er erinnerte an die breitere Zufahrt, die in Oeding zum Baugebiet führen soll und nun Begehrlichkeiten im Südlohner Baugebiet Scharperloh geweckt habe. „Das haben wir doch gerade gesehen. Und für so eine Stelle wie in der Fresenhorst könnte ich sofort zwei, drei andere aufzählen“, sagte er in der Bauausschusssitzung. Er nannte eine Einfahrt zu einem Kälbermastbetrieb mit einer Breite von höchstens drei Metern – „wenn Fresenhorst ein Problem ist, dann ist es da dreimal eins.“

Jetzt lesen

Auch sei es doch wegen der B70 auch Sache des Landesbetriebs Straßen, merkte Valtwies an. Die Behörde habe die Aufweitung damals abgelehnt, aber die Straßenverkehrsbehörde (der Kreis Borken) habe es empfohlen. „Man kann ja das eine machen und das andere nicht lassen“, plädierte Dirk Vahlmann dafür, an der besagten Stelle erst einmal tätig zu werden.

Situation in der Einmündung nicht zu verallgemeinern

Darauf bestand auch Alois Kahmen. „Da gilt Tempo 100, da ist auch Durchgangsverkehr. Wir haben da mit dem Mitteleinsatz ein Mehr an Sicherheit“, betonte der CDU-Politiker. Das betonte auch Dirk Vahlmann, der auch den bestimmten Sichtwinkel an dieser Einmündung ins Feld führte: „Das kann man nicht verallgemeinern.“

Die Verwaltung erhielt am Ende den Auftrag, die Einmündung mindestens einseitig zu verbreitern, wie es die CDU beantragt hatte.

In einer vorherigen Fassung hatten wir ein Foto von der Einmündung in die Fresenhorst zum Text gestellt, dass die falsche Einmündung zeigte. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Lesen Sie jetzt