Pastor Stefan Scho feiert am Sonntag sein 25-jähriges Priesterjubiläum

Priesterjubiläum Südlohn

Seit 25 Jahren ist Stefan Scho Priester. Das wird am Sonntag gefeiert. Zum Empfang ist die gesamte Gemeinde St. Vitus und St. Jakobus eingeladen.

von Katrin Sarholz

Südlohn

, 23.05.2019, 19:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pastor Stefan Scho feiert am Sonntag sein 25-jähriges Priesterjubiläum

Pastor Stefan Scho feiert am 26. Mai sein 25-jähriges Priesterjubiläum. © Katrin Sarholz

Pastor Stefan Scho feiert am Sonntag, 26. Mai, sein 25-jähriges Priesterjubiläum in St. Vitus. Angefangen hat der jüngste von drei Brüdern in Ochtrup als Bäcker und Kaufmann. Nach dem Tipp „Versuch doch mal, das Abitur nachzuholen“ drückte Stefan Scho mit 26 Jahren nochmal die Schulbank und machte 1987 mit 30 Jahren das Abitur. Er schloss direkt das Studium der Theologie an, ging ins Priesterseminar und wurde am 22. Mai 1994 mit weiteren 18 Seminaristen von Bischof Lettmann in Münster zum Priester geweiht. Fünf Jahre war er dann Kaplan in der St. Georg Kirche in Vechta, bevor er im August 1999 als Nachfolger von Pfarrer Winkelhues die Pfarrstelle in Südlohn übernahm.

Viele Aufgaben

In der Gemeinde befand sich damals vieles im Umbruch. Eine Friedhofskapelle war in Planung, Kindergärten und Altenwohnungen wurden gebaut, das Henricus-Stift erweitert. Dann die Renovierung von St. Vitus mit der Restaurierung der Orgel. „Wat ne Bauerei“, entfuhr es Pastor Scho, „aber man hat immer Leute, auf die man sich verlassen kann.“ Damit meinte er auch alle engen Mitarbeiter, von den Sekretärinnen bis zum Seelsorgerteam, vom Pfarreirat und Kirchenvorstand bis zu den Küsterinnen, von den Kindergärten bis zum Stift.

Eine wichtige Station sah Scho auch in der Fusion der Kirchengemeinden St. Vitus und St. Jakobus zu Pfingsten 2006. „Von Anfang an hatten der Kirchenvorstand und der Pfarreirat die ganze Gemeinde im Blick“, meinte Scho. Er sei gerne ganz dicht bei „seinen Leuten“, ob es um Messen, Kinderkommunion, Hochzeiten oder Beerdigungen gehe, oder auch um die Belange der Kindergärten.

In seiner Gemeinde alles in Ordnung zu bringen, sei sein erklärtes Ziel auch für die Zukunft, sagt er und weist auf die anstehenden Renovierungen in St. Jakobus hin. „Hier ist mein Zuhause, hier fühlt sich der Pastor wohl.“

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