Plakette für die Menke Mühle

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Sichtlich erfreut übergab Ortskuratorin Sigrid Karliczek die Plakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an Maria Menke. 25.000 Euro Förderung hatte der Förderverein Menke Mühle zur Sanierung der Mühle im Oktober 2015 erhalten. Bei einem Rundgang konnte Karliczek am Montag das Ergebnis begutachten. So wurde das Geld hauptsächlich in der Dampfmühle eingesetzt.

SÜDLOHN

20.09.2017, 18:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dort wurde das Mauerwerk saniert und von innen verputzt. Dabei, so erfährt der Gast, wurde jedoch sorgfältig darauf geachtet, dass Gebrauchsspuren sichtbar blieben, so zum Beispiel bei der Stelle des Seilaufzuges, an der die Kornsäcke immer an die Mauer schlugen.

Auch wurden neue Fenster eingesetzt, die Pfosten und die Rampe erneuert, die Decke verstärkt und auch der Boden musste ersetzt werden. „Die wahren Überraschungen findet man erst, wenn man anfängt“, stellte Maria Menke dazu sachlich fest. Mit dem Geld aber habe auch noch das Flachdach saniert werden können.

Mühle samstags offen

Schulklassen, Kegelklubs, Heimatvereine, Radgruppen oder auch einfach spontane Gäste führt Maria Menke gerne durch ihre Mühle, die etwas ganz besonderes ist mit ihren verschiedenen Entwicklungsstufen, wie man jeden Pfingstmontag – am Mühlentag – wieder feststellen kann. „Die Mühle ist fast jeden Samstag offen“, bemerkt dazu Dieter Gehling vom Förderverein.

„Schließlich sind wir hier meistens am arbeiten.“ So wird auch gerade der große Raum in der Sägemühle mit viel Nachbarschaftshilfe und guten Ideen als besonderer Veranstaltungsraum hergerichtet. Neben der Möglichkeit, standesamtlich in der Mühle zu heiraten also noch eine weitere Gelegenheit, die Mühle als besonderen Ort zu erleben.

Richtiger Ort

Damit sah sich auch Sigrid Karliczek bestätigt, den richtigen Ort für die Förderung gefunden zu haben, wenn so viel Herzblut und Energie darin stecken, ein altes Bauwerk, ein Denkmal, den Menschen näher zu bringen.

Ursprünglich wurde die Mühle Menke 1812 erbaut. Sie nahm die Entwicklung von der Windmühle über die Dampf- und Sägemühle bis zur Maschinenmühle. Und das bei voller Funktionstüchtigkeit.

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