Rätselhafte Spuren im Wald

Wolf in Oeding?

OEDING. Schallt ein lautes Heulen durch den Grenzwald? Werden Spaziergänger von glühenden Augenpaaren aus dem Unterholz verfolgt? Gefriert Wildtieren und Spaziergängern demnächst das Blut in den Adern? Laut einem Bericht der Twentsche Courant Tubantia haben Spaziergänger im Grenzgebiet zwischen Oeding und Winterswijk Wolfsspuren entdeckt.

von Von Stephan Teine

, 27.01.2011, 17:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Großer, böser Wolf oder doch der Haus- und Hofhund: Von wessen Pfoten die verdächtigen Spuren im Grenzwald stammen, ist ungewiss.

Großer, böser Wolf oder doch der Haus- und Hofhund: Von wessen Pfoten die verdächtigen Spuren im Grenzwald stammen, ist ungewiss.

Doch nicht nur heute, sondern anscheinend auch in früheren Zeiten haben sich die Tiere nahe der niederländischen Grenze anscheinend eher rar gemacht. Gemeindearchivar Ulrich Söbbing hat in seinen umfangreichen Unterlagen keine einzige Nennung über einen Wolf gefunden. „Es soll um 1870 zwischen Oeding und Vreden mal einen Wolf gegeben haben“, so der Archivar auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Das seien aber auch nur Gerüchte und Vermutungen. In keiner Quelle, die ihm vorliege, stehe etwas von Wölfen oder gerissenen Tieren, erklärte er. Sollte sich jedoch tatsächlich ein einsamer Wolf in die heimischen Gefilde verirrt haben, hat er sicherlich mehr Angst vor Waldi, Hasso und ihren Herrchen als umgekehrt und verkriecht sich umso tiefer im Unterholz.

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