Raiffeisen Westmünsterland hat mit Agriv fusioniert

Genossenschaft

Die Raiffeisen Westmünsterland (RWM) ist Vergangenheit. Mit Ablauf der 97. Generalversammlung am Dienstagabend in Bocholt-Barlo hat die Handelsgenossenschaft, zu der auch Südlohn gehört, die Bücher geschlossen.

SÜDLOHN

29.10.2015, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raiffeisen Westmünsterland hat mit Agriv fusioniert

Mitglieder aus Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat der Raiffeisen Westmünsterland wurden auf der Generalversammlung für ihr jahrzehntelanges Engagement geehrt und feierlich verabschiedet.

Nach dem Fusionsbeschluss vom 10. März dieses Jahres mit Wirkung zum 1. Juli 2015 ist die RWM in die benachbarte Agriv Raiffeisen aufgegangen.

Dass die "Braut" Raiffeisen Westmünsterland auch im letzten Geschäftsjahr ihrer Geschichte erfolgreich gewirtschaftet hat und eine stolze Mitgift in die "Ehe" einbringt, kam in den Ausführungen von Vorstand und Aufsichtsrat auf der im Saal Wissing-Flinzenberg in Bocholt-Barlo tagenden Generalversammlung zum Ausdruck.

"Erfolgreich behauptet"

"Die Genossenschaft hat ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt und ihre Marktposition in den Kerngeschäftssparten weiter gefestigt. Insgesamt war es ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr für die Genossenschaft", fasste Josef Wissing das Zahlenwerk zusammen. "Umsatz und Ergebnis unterstreichen deutlich die Stärke unseres gemeinsamen Unternehmens."

"Unsere Genossenschaft hat sich in einem hart umkämpften Markt erfolgreich behauptet"; ergänzte Aufsichtsratsvorsitzender Paul Krasenbrink. "Ihr habt einen guten Job gemacht", richtete er seinen Dank an alle. In seiner Funktion als Versammlungsleiter hatte er zuvor die Versammlung eröffnet und die Mitglieder, Mitarbeiter und Gäste begrüßt.

Futtermittel wichtig

Kerngeschäft der Raiffeisen Westmünsterland ist weiterhin das Futtermittelgeschäft an ihren Standorten im Geschäftsgebiet rund um Bocholt, Borken und Hamminkeln. Dabei erwies sich der Handel mit eigenem Mischfutter wiederum als Hauptumsatzträger. Über 177.000 Tonnen (ein Plus von sieben Prozent) hat die RWM im letzten Geschäftsjahr produziert. Insgesamt wurden 195.000 Tonnen Futtermittel umgeschlagen.

"Wir stoßen an unsere Produktionsgrenze", bekannte Geschäftsführer Berthold Brake. "Diese erfreuliche Entwicklung in einem schwierigen Umfeld unterstreicht eindrucksvoll unsere Position als größter Getreideerfasser im westlichen Münsterland. Wir sehen uns für die Zukunft durch die Fusion gut aufgestellt."

Die Generalversammlung honorierte die Entwicklung des Unternehmens durch einstimmige Entlastung für Vorstand und Aufsichtsrat.

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