Realitätsnahes Szenario

Feuerwehren aus Südlohn und Stadtlohn üben

Freitagabend, 18.46 Uhr: Die Leitstelle meldet der „Nachtschleife“ des Löschzuges Südlohn über den Meldeempfänger ein „Feuer klein“ bei Getränke Robers. Als die Löschgruppe am Einsatzort eintrifft, sind rasche Entscheidungen gefragt. Es handelt sich allerdings um eine nicht angekündigte Übung.

SÜDLOHN

11.10.2015, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Realitätsnahes Szenario

95 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Aus dem Objekt dringen neben starker Rauchentwicklung auch Hilfeschreie Jugendlicher. Nachdem der stellvertretende Zugführer Georg Brinkmann Einsatzleiter Tim Schrote über den Übungscharakter aufgeklärt hat, wird deutlich, dass Unterstützung erforderlich ist.

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Eindrücke von der Feuerwehrübung

Bei einer gemeinsamen Übung der Freiwilligen Feuerwehren Südlohn und Stadtlohn ging es darum, Personen aus einer verrauchten Lagerhalle zu retten. Am Ende wurde eine positive Bilanz gezogen.
11.10.2015
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© Michael Schley
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95 Feuerwehrleute waren im Einsatz.© Michael Schley
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Bei der Übung der Feuerwehren Südlohn und Oeding galt es, Personen in der verrauchten Lagerhalle bei Getränke Robers zu finden.© Michael Schley
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Schlagworte Südlohn

Um 18.57 Uhr wird der gesamte Löschzug Südlohn mit Sirene alarmiert, die Feuerwehr Stadtlohn parallel angefordert. Unterdessen leitet Tim Schrote die Personenrettung in der Lagerhalle ein. Die Abschnittsleitung Südlohn geht mit Eintreffen der Unterstützung auf den stellvertretenden Wehrführer Udo Bußkamp über, den Stadtlohner Abschnitt leitet der stellvertretende Leiter der Stadtlohner Wehr, Markus Vennemann.

Mädchen vermisst

Das Szenario, das der Übungsleiter Georg Brinkmann ausgearbeitet hatte: Eine Gruppe Mädchen wird beobachtet, wie sie sich in den Hallenbereich von Getränke Robers schleicht. Kurz darauf hört ein Mitarbeiter einen großen Knall. Als dieser erkunden will, was passiert ist, bemerkt er dichten Rauch, woraufhin er die Feuerwehr alarmiert und die Belegschaft das Gebäude verlässt. Nicht gesichtet wurden dagegen die Mädchen. Der Einsatz: Unter Atemschutz ortet die Einsatzgruppe mit Unterstützung der Feuerwehr Stadtlohn die vermissten Personen in der Lagerhalle und bringt sie ins Freie. Der mittlerweile eingetroffene Stadtlohner Feuerwehrarzt, Dr. Ludwig Kuckuck, begleitet die Erstversorgung.

Unterdessen werden als Folgemaßnahme zwei parallele Löschangriffe gestartet. Zum Einsatz kommt auch das Teleskopmastfahrzeug. Um 20.03 Uhr heißt es „Wasser halt“ – die Objektübung ist erfolgreich beendet, deutlich früher als im Spielplan erwartet.

Wehrführer zufrieden

Entsprechend zufrieden sind am Ende auch die beiden Wehrführer Leo Schrote (Südlohn) und Günter Wewers (Stadtlohn), die als Beobachter fungierten. „Das Zusammenspiel zwischen den Feuerwehren Südlohn und Stadtlohn hat reibungslos funktioniert – auch dank des digitalen Einsatzstellenfunks, dem wir bewusst eine Bewährungsprobe unterzogen haben“, zieht „Spielleiter“ Georg Brinkmann gleich nach der Übung ein positives Fazit. Ein besonderer Dank gelte den Komparsen und den Gastgebern von Getränke Robers, die für ein „sehr realitätsnahes Übungsszenario“ gesorgt hätten.

95 Feuerwehrleute im Einsatz

 Die Umstellung auf Digitalfunk ist ein bundesweites Projekt mit dem Ziel, dass künftig Polizei, Katastrophenschutz, Feuerwehr oder auch Rettungsdienste (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) über das gleiche Netz in hoher Qualität kommunizieren, um im Einsatz reibungslos zusammenarbeiten zu können – wie bei der Übung geschehen. Insgesamt kamen nach Feuerwehrangaben während der Objektübung bei Getränke Robers 95 Feuerwehrleute zum Einsatz – 40 aus Südlohn und 55 aus Stadtlohn.

  • Wer sich über die Leistungsfähigkeit der Südlohner Feuerwehr informieren möchte, der sollte sich den 18. Oktober vormerken. Ab 10.30 Uhr lädt der Löschzug Oeding zum „Tag der offenen Tür“ am Woorteweg mit Segnung des neuen Fahrzeugs ein.

 

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