Richtfest für die Caritas-Tagespflege

Bezug im Januar

Richtfest auf dem Gelände des ehemaligen Hauses der Vereine: Dort schlug Pfarrer Stefan Scho am Freitagmittag gekonnt den letzten Nagel für das neue Caritas-Haus ins Gebälk.

SÜDLOHN

, 23.07.2017, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pastor Stefan Scho (r.) und Zimmerer Ewald Thesing prosteten sich beim Richtspruch zu.

Pastor Stefan Scho (r.) und Zimmerer Ewald Thesing prosteten sich beim Richtspruch zu.

Rund 961000 Euro investiert der Caritas-Verband gerade in das zweigeschossige Gebäude mit Satteldach an der Straße "Am Vereinshaus" in Südlohn. Im Erdgeschoss entstehen dort zwölf Plätze für die Tagespflege. Ins Obergeschoss ziehen die mobile Pflege des Caritas mit Sozialstation und Beratung ein. Diese sind zurzeit noch im Volksbank-Gebäude am Nordwall untergebracht.

Außerdem entsteht im Obergeschoss ein Betreuungs- und Entlastungscafé. Baugebinn für das Gebäude war mit dem ersten Spatenstich im März. Im Januar 2018 soll der Komplex bezogen werden, sagte Caritas-Vorstandssprecher Bernhard Herdering beim Richtfest. Und: "Der Zeitplan wird eingehalten."

Traditioneller Richtspruch

Dafür verantwortlich sind unter anderem Diplom-Ingenieur Volker Sparwel, der für die Planung des Gebäudes verantwortlich ist, und Helmut Terbrack als Bauunternehmer. Wichtigster Mann beim Richtfest am Freitag war aber Zimmermeister Ewald Thesing. Der hatte mit seinem Team das Dachgebälk aufgelegt und einen Nagel angesetzt, als Pfarrer Stefan den Zimmerer-Hammer in die Hand nahm, um den obligatorischen letzten Nagel einzuschlagen. Das ging dem Pfarrer gut von der Hand. Treffsicher trieb Scho den Stahlstift Schlag um Schlag ins Holz. Und das lag auch nicht daran, dass der Geistliche schon "Zielwasser" getrunken hatte.

Das gab es erst, als Ewald Thesing seinen Richtspruch aufsagte. Bei jedem "Kamerad, schenk ein", prosteten sich der Zimmerer und der Pfarrer zu - einmal mit einem hochprozentigem Korn und dann nur noch mit Mineralwasser, damit der klare Kopf erhalten bleibt.

Die Finanzierung des Gebäudes erfolgt mit Zuschüssen der Deutschen Fernsehlotterie, der Stiftung Wohlfahrtspflege, der Lotterie Glücksspirale sowie mit Kapitalmarktdarlehen sowie Eigenmitteln des Caritasverbandes Ahaus-Vreden.

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