SC 28 plant ohne weiteren Zuschuss der Gemeinde

Finanzierung durch Sponsoring

Nach Fertigstellung des derzeit im Bau befindlichen Kunstrasenplatzes am Roncalli-Stadion hat der SC Südlohn 28 im Bereich des neuen Spielfeldes noch einiges vor. Das berichtete am Freitag SC-Geschäftsführer Tobias Sicking im Gespräch mit unserer Redaktion.

SÜDLOHN

, 10.06.2017, 07:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
SC 28 plant ohne weiteren Zuschuss der Gemeinde

Bei starkem Regen ruhten die Arbeiten am Kunstrasenplatz. SC-Geschäftsführer Tobias Sicking schilderte gestern, was der Verein im Roncalli-Stadion noch vor hat.

Eine Aussage ist Sicking dabei besonders wichtig: "Es bleibt bei den 300.000 Euro von der Gemeinde, alle zusätzlichen Kosten tragen wir als Verein". Der Geschäftsführer des Sportvereins begegnet mit dieser klaren Aussage Gerüchten und Spekulationen, der Verein wolle für seine weiteren Projekte noch mehr Geld von der Gemeinde.

Dieser Eindruck war entstanden, nachdem die Gemeinde ein Treffen zwischen Bauausschuss und Vereinsvertretern als nichtöffentlich angesetzt hatte. Der Kunstrasenplatz kostet nach jetzigem Stand rund 430.000 Euro. "Das ist ein bisschen günstiger als mal angesetzt". Und: "Auch wenn es mehr geworden wäre, wäre es bei dem 300.000 Euro-Zuschuss der Gemeinde geblieben. Den Rest machen wir über Sponsoring und Eigenleistungen", sagt Tobias Sicking.

Tribüne geplant

So will der Verein die weiteren Maßnahmen am Sportgelände finanzieren. "Wir wollen die gesamte Anlage aufwerten", erklärt der Geschäftsführer des Sportvereins. Dabei sei auch der Bau eines Unterstandes angedacht. Mit etwa 20000 Euro Kosten rechnet Sicking für das Projekt.

Wann es umgesetzt wird? "Das ist abhängig vom Sponsoring", erklärt Tobias Sicking, dass der SC und auch der FC zurzeit dabei sind, Mittel für den Sportplatz einzuwerben. Der FC Oeding wird den Kunstrasenplatz in Südlohn mitnutzen. Die Zusammenarbeit zwischen den Sportvereinen und der Gemeinde sei übrigens gut, betont Tobias Sicking.

Offener gestalten

Zwischen den Haupt- und Nebenplätzen wurde der Wall bereits gerodet. Die freie Fläche soll in Eigenleistung hochgepflastert werden und biete dann den Blick auf alle drei Plätze. "Wir wollen die ganze Anlage offener gestalten", erklärt Sicking. Das heiße aber nicht, dass die gesamte Eingrünung des Sportgeländes gefällt werde, weil Laub dem Kunstrasen schadet, tritt Tobias Sicking auch diesen Befürchtungen einiger Südlohner entgegen.

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