Schuld ist nicht kollektiv, sondern persönlich

Pogromnacht 1938

SÜDLOHN Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt – für Toleranz hatte zu dem Gedenken an die Pogrome in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wie in den zurück liegenden Jahren eingeladen.

von Von Georg Beining

, 10.11.2009, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Cornelia Artmeyer-Wanning begleitete die Gedenkfeier zur Progromen in Südlohn musikalisch.

Cornelia Artmeyer-Wanning begleitete die Gedenkfeier zur Progromen in Südlohn musikalisch.

Die Anteilnahme an diesem Moment der Rückschau nimmt gerade bei den jungen Südlohnern offensichtlich stetig zu.Darauf ging auch Christian Vedder in seinen Worten ein: „Wir alle, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Jüngere und Ältere müssen und können sich gegenseitig helfen, zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wach zu halten. Wir tragen zwar keine kollektive Schuld, jedoch Verantwortung dafür, dass unsere Gesellschaft nicht wieder anfällig wird für solche Akte der Unmenschlichkeit. Schauen wir am heutigen 9. November, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“

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