Schulweg im Grünen

Oeding Die Pläne liegen schon lange bereit. Jetzt sind auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen für den neuen Radweg an der Schlinge: Die Bezirksregierung Münster hat für den Bau 64 700 Euro bewilligt.

05.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schon seit mindestens zehn Jahren besteht der Wunsch, die alte Radwegverbindung entlang der Schlinge wiederherzustellen. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde beschlossen, die Strecke auf einer Länge von 330 Metern von der Zufahrt zum Regenrückhaltebecken bis zur Schüringsbrücke auszubauen. Anschließen wird der Weg an die neu geschaffene Straße «An der Schlinge» im Baugebiet Burloer Straße West. Langfristig soll über die Verlängerung der Straße «Up den Panofen» der Ortskern direkt erreichbar sein.

Sicherheit und Komfort

Grund für den Ausbau ist vor allem das Streben nach mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer und Fußgänger aus den anliegenden Wohngebieten. «Auch die Schulwegsicherung der Kinder haben wir dabei im Blick», sagt Herbert Schlottbom von der Gemeindeverwaltung. Denn heute müssen diese noch lange Wege in Kauf nehmen, um an einer gesicherten Stelle die Winterswijker Straße überqueren oder die Bushaltestelle erreichen zu können. Mit Hilfe der neuen Wegeverbindung sollen öffentliche Verkehrsmittel, die Oedinger Grundschule und Geschäfte auf kürzestem Weg bequem und sicher zu erreichen sein.

Auch ein verbessertes Freizeitangebot für Bewohner und Touristen verspricht sich die Gemeinde von dem Radweg im Grünen. «Unser Ziel ist die Anbindung an überörtliche Radwegeverbindungen abseits der Hauptstraßen», erklärt Schlottbom.

Die Kosten für den 2,5 Meter breiten Weg belaufen sich auf insgesamt 102 500 Euro. Das Geld ist bereits im Haushalt veranschlagt. In den kommenden Tagen erfolgt die Ausschreibung der Arbeiten, die schon im Herbst beginnen sollen. Ende des Jahres können Spaziergänger und Radler den neuen Weg nutzen.

Besondere Decke

Für Skater und Inline-Fahrer wird der neue Weg eine möglicherweise etwas holprige Angelegenheit. Aufgetragen wird nämlich kein Asphalt, sondern eine so genannte Wasser gebundene Decke - eine Art Schotter, die in Verbindung mit Flüssigkeit hart wie eine Asphaltdecke wird. «Für Radfahrer aber optimal zu befahren», verspricht Schlottbom. kh

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