Sperre für Burloer Straße West bleibt

23.10.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Weitere Verhandlungen in Sachen Baugebiet "Burloer Straße West" sollen in Kürze folgen. Archiv/Heisterborg</p>

<p>Weitere Verhandlungen in Sachen Baugebiet "Burloer Straße West" sollen in Kürze folgen. Archiv/Heisterborg</p>

Südlohn "Es handelt sich hierbei um eine Formalie", war sich Bürgermeister Georg Beckmann sicher, als die Reihe an Tagesordnungspunkt II kam. Da hatte Beckmann allerdings das Informationsbedürfnis der Ratsmitglieder am Mittwoch unterschätzt, die genau wissen wollten, was es mit der so genannten Veränderungssperre im Baugebiet "Burloer Straße West" auf sich hat, die für ein weiteres Jahr verlängert werden sollte - und bei einer Nein-Stimme des Grünen-Mitglieds und zwei Enthaltungen der UWG auch durchgesetzt wurde. "Mit der Sperre versuchen wir, die gemeindliche Planung zu sichern", erklärte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann. Das bedeute, dass der gegenwärtige Stand der Dinge erhalten bleibe. "Kein Bau von Häusern, nichts" erfolge in dieser Zeit. Falls nötig, könnten im Einzelfall Ausnahmen gemacht werden - wie dies zurzeit geschehe, versicherte Beckmann.

Die Veränderungssperre beziehe sich lediglich auf das Wohnbaugebiet, nicht auf angrenzende Flächen, so dass keine landwirtschaftlichen Betriebe betroffen seien. Notwendig sei deren Verlängerung, weil der ursprüngliche Bebauungsplan von 1988 noch Bestand habe, auch wenn zwischenzeitlich die Aufstellung eines neuen Plans beschlossen worden sei: "Die Veränderungssperre brauchen wir, um den Rücken für Verhandlungen frei zu halten", so Beckmann. Und die Gespräche führten wiederum dazu, dass das planerische Verfahren weiter gehen könne.

Am 5. November folgten Einzelgespräche mit betroffenen Landwirten, bereits in der Vorwoche sei ein Termin mit dem Landwirtschaftlichen Kreisverband zur Vorbesprechung anberaumt. kh

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