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Spielleute aus Südlohn entführen Zuhörer beim Konzert in die schottischen Highlands

Spielmannszug Südlohn

Der Spielmannszug und seine Gäste begeisterten mit ihrem Konzert mehr als 400 Besucher im Saal Terhörne. Sie brachten Neonstäbe zum Leuchten.

Südlohn

, 13.11.2018 / Lesedauer: 3 min
Spielleute aus Südlohn entführen Zuhörer beim Konzert in die schottischen Highlands

Der Spielmannszug Südlohn bekam viel Applaus für seinen Auftritt, aber auch die Gäste des Konzerts: Die Musiker der „Brukteria Pipes and Drums“ aus Coesfeld begeisterten die Konzertgäste mit ihrem Dudelsackspiel und die Tänzerinnen von „Celtic Stepfire“ boten eine Augenweide. © Susanne Dirking

Eine Musikkapelle mit beachtlicher Karriere, das ist der Spielmannszug Südlohn 1950 unter der souveränen Leitung und dem temperamentvollen Dirigat von Michaela Hayk. Mit dem Musikwerk „The Rose of Kelvingrove“ empfing er die Gäste zum Schottischen Abend im Festsaal Terhörne, der in romantischem Licht leuchtete. „Wir sind restlos ausverkauft“, freute sich Vorsitzender Norbert Rathmer, der die 400 Musikfreunde begrüßte. Unter ihnen waren Vertreter des Chorverbandes Westmünsterland, die befreundeten Musikvereine und ihren hochverehrten Präsidenten Josef Frechen.

Spielleute aus Südlohn entführen Zuhörer beim Konzert in die schottischen Highlands

Der Spielmannszug Südlohn bei seinem Auftritt. © Susanne Dirking

Was Schottland und Irland an traditioneller Musik zu bieten haben, setzte der Südlohner Spielmannzug dann auf glanzvolle Weise um. Locker, amüsant und überaus herzlich moderierte Matthias Nienhaus gemeinsam mit der Orchesterleiterin das Konzertprogramm. Das moderne Spielleuteorchester intonierte zuerst „Scotland the Brave“; die inoffizielle Nationalhymne Schottlands, die nicht erst seit verschiedenen Fußball-Weltmeisterschaften weltbekannt ist.

Prächtiges Klangvolumen

„Parade of Glory“ spielten die Instrumentalisten mit prächtigem Klangvolumen, ebenso den Reisesegen, der auf der grünen Insel sowohl in Kirchen als auch in den Pubs angestimmt wird und bei Terhörne vom Chor aus den eigenen Reihen gesungen wurde. Mit Spannung verfolgten die Zuhörer im abgedunkelten Saal das in Bestform intonierte Musikstück „Loch Ness“, dessen geheimnisvolle Orchestertöne vom Säuseln des Windes bis zum Donnergrollen reichten und das man mit dem von allen gesungenen „Hallelujah“ abschloss; die Natur Schottlands konnte man dabei auf den Bildschirmen bewundern.

Spielleute aus Südlohn entführen Zuhörer beim Konzert in die schottischen Highlands

Eine Augenweide boten die jungen Stepptänzer von „Celtic Stepfire“ aus Vreden. © Susanne Dirking

Eine Meisterleistung präsentierte das Orchester mit „Rood“, zu Deutsch: „Rot wie die Liebe“ mit dem hervorragenden Solisten Thomas Rathmer am Xylophon. Eine Augenweide boten die jungen Steptänzer von „Celtic Stepfire“ aus Vreden, die bei ihren Tänzen an Intensität und Präzision nicht zu übertreffen waren. Eine Riesenüberraschung dann, als die „Brukteria Pipes and Drums“ aus Coesfeld in Original schottischer Tracht einzog. Mit ihrer Musik auf dem Dudelsack begeisterten sie die Konzertgäste und sorgten für echtes Highland-Feeling.

Minutenlanger Applaus

Wundervoll konzertierte der Südlohner Spielmannszug als Crème de la Crème das Spiritual „Amazing Grace“, das zu Herzen ging und die Gäste dazu bewegte, ihre Neonstäbe leuchten zu lassen. Bei „Lord of the Dance“ glänzten Flötenregister und Schlagwerk mit perfektem Spiel. Stehende Ovationen, minutenlanger Applaus, viele Zugaben und ein gemeinsam gesungenes Abschiedslied beendeten ein Konzert, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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