Suchaufruf hat schnellen Erfolg: Wappenstein schon wieder aufgetaucht

Heimatverein

Am Montag hatten sich Heimatverein und Kirchengemeinde auf der Suche nach dem verschollenen Wappenstein an die Öffentlichkeit gewandt: Schon am Tag darauf gab es den entscheidenden Hinweis.

Südlohn

, 24.08.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der fürstbischöfliche Wappenstein aus dem Jahre 1729 ist bereits wieder aufgetaucht. Die Suchaktion hatte einen schnellen Erfolg.

Der fürstbischöfliche Wappenstein aus dem Jahre 1729 ist bereits wieder aufgetaucht. Die Suchaktion hatte einen schnellen Erfolg. © privat

Zu einem schnellen Erfolg führte der Gang an die Öffentlichkeit des Heimatvereins und der Kirchengemeinde St. Vitus und St. Jakobus: Der Wappenstein aus 1729 ist wieder aufgetaucht. Das teilte der Vorsitzende des Südlohner Heimatvereins, Ernst Bennemann, am Dienstagnachmittag mit.

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Auf den Presseartikel in der Münsterland-Zeitung vom 24. August zum verschollenen Wappenstein von 1729 habe er zahlreichen Zuspruch von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, dies auf unterschiedlichen Wegen, teilte Ernst Bennemann im Gespräch mit.

Friedhofsgärtner findet Wappenstein in Friedhofskapelle

Den entscheidenden Hinweis habe es dann am Dienstagmittag gegeben: Der Südlohner Friedhofsgärtner Berthold Nienhaus hatte den Sandstein mit dem fürstbischöflichen Wappen im Geräteraum der Friedhofskapelle entdeckt. Dort sei dieser verborgen hinter Gerätschaften und Ausrüstungen abgelegt worden.

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„Auch im Namen von Pfarrer Stefan Scho und des gesamten Heimatvereins bedanke ich mich bei allen, die sich an der Suche beteiligt haben“, so Ernst Bennemann. Die Freude sei entsprechend groß.

Als letzten Anhaltspunkt für den Verbleib hatte es nach dem Abriss des Vereinshauses im Jahr 2014 die Zwischenlagerung am Bauhof gegeben. Danach hatte sich die Spur verloren. Zuvor hatte der Sandstein seit 1729 den Giebel der Wassermühle geziert.

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