Teamgeist in der Manege

Zirkusprojekt im Jugendhaus Tipi

Ein kleines, buntes Zirkuszelt stand in den letzten Tagen im Garten des Jugendhauses Tipi, in seiner Mitte viele rote Decken: die Manege für die Zirkusdarsteller. Die übten fleißig Tanz, Akrobatik, und Artistik und lernten sich und ihre Fähigkeiten kennen. Nach drei gemeinsamen Zirkustagen haben sie ihr Können am Mittwoch dem Publikum präsentiert.

OEDING

16.08.2017 / Lesedauer: 3 min

Dass es ein tolles Gefühl ist, gemeinsam eine Menschenpyramide zu bauen, darin sind sich die jungen Artisten alle einig. 20 Kinder sind im Zirkusprojekt des Jugendhaus Tipi dabei und haben schon einige Erfahrungen gemacht. Denn nicht nur Körperspannung, Ausstrahlung und Koordination wollen gelernt sein – auch Vertrauen und Zusammenarbeit spielen eine große Rolle, insbesondere in der Akrobatik.

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Zirkusprojekt im Tipe

Zu kleinen Artisten wurden die Kinder beim Zirkusprojekt im Tipi in Oeding
16.08.2017
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© Foto: Lea Daume
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Schlagworte Südlohn

Karin Heling, Leiterin des Jugendhauses, leitet auch das Zirkusprojekt und hat es in diesem Jahr unter das Motto „Music-Star“ gesetzt. „Die Akrobatik steht im Mittelpunkt. Wir studieren eine richtige Zirkusnummer mit Tanz, Turnen und Akrobatik ein“, sagt sie. „Ich bin total stolz und wieder begeistert von der Zirkuspädagogik, wenn ich merke, dass die Kinder auch in den Pausen weiter üben und gucken, wie sie ihre Figuren noch besser hinbekommen.“

Pyramidenbau

Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich auch die Menschenpyramiden, an denen alle Kinder fleißig feilen: „Ich fühle mich ganz frei, wenn ich oben in der Pyramide stehen kann“, sagt die zehnjährige Chiara. Dabei muss aber auf einiges geachtet werden, damit sich niemand verletzt. Deshalb wirken viele Helfer bei den Zirkustagen mit. Katrin Heling wird von acht Jugendlichen, der Studentin Sharou Ebers und der Praktikantin Anne Benning unterstützt.

„Ohne meine Helfer würde ich das gar nicht mit so vielen Kindern machen können“, sagt sie. Das Tolle an ihrem Projekt: „Jedes Kind kann sich hier ausdrücken. Das Projekt ist eine tolle Mischung aus Theater- und Zirkuspädagogik, stärkt den Zusammenhalt und fördert Fähigkeiten wie Koordination und Teamarbeit.“

Die Aufführung

In der Aufführung am Mittwoch waren alle Kinder durchgehend in der Manege und haben sich mit ihren Darbietungen abgewechselt. Während bei den Partner- und Gruppenübungen alle aufeinander angewiesen waren, konnte dennoch jeder auch mit seinen eigenen Stärken Punkten.

Ein besonderes Talent hat die zehnjähige Alina, die von den anderen manchmal „Schlangenfrau“ genannt wird. „Ich bin sehr gelenkig und turne gerne. Das kann ich hier zeigen“, sagt sie. „Man arbeitet im Team und hilft sich, sodass am Ende alle eine tolle Aufführung auf die Beine stellen“, meint Heling. Betreuer Bruno stimmt zu: „Ich finde das Zirkusprojekt cool, weil ich gerne mit kleineren Kindern tanze und Kunststücke mache“, sagt der Dreizehnjährige. Doch obwohl das Training allen viel Spaß bereitet hat, blieb die Aufführung der Höhepunkt. „Wenn man das gelernte dann präsentieren kann, ist es natürlich das Allerbeste“, sind sich Betreuer und Kinder einig.

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